Erfahrungen...

Hier finden Sie Auszüge aus Erfahrungsberichten unserer Stipendiaten zu den Themen:

über das Leben als Gastfamilie


„Lachlan kam aus Melbourne, einer Stadt mit über vier Millionen Einwohnern, nach Simonshofen einem Dorf mit weniger als 800 Seelen und Wiesen und Äcker neben jedem Haus. In der Schule versuchte er sich als der Zugezogene auszugeben, was allerdings vorerst an seinem Akzent scheitern sollte. Und so vergingen die Wochen mit Schule unter der Woche, nachdem Lachlan dann meist noch von meinen jüngeren Geschwistern animiert wurde mit ihnen Football, Rugby, Tischfußball zu spielen oder später dann in unserem Dorf Schlitten zu fahren, Schneeburgen zu bauen und Schlittschuh zu laufen.“

Felix Boxler, Lauf / VIC (2013)


„Außerdem wohne ich direkt an der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze. Hornburg, meine Heimatstadt liegt in Niedersachsen, zur Schule gehe ich in Sachsen-Anhalt. So haben wir Amber besonders viel von der getrennten Geschichte Deutschlands zeigen können. Ich habe es genossen jedes Wochenende einen Ausflug zu einer anderen Sehenswürdigkeit zu unternehmen um möglichst viele Aspekte von Deutschland zu zeigen.“

Marlena Lindauer, Hornburg / VIC (2013)


„Julia war von allem Deutschen so begeistert, dass es schnell auf mich abgefärbt und meine Sichtweise durchaus verändert hat. Obwohl ich eigentlich die war, die Deutschland gezeigt hat, hat ihr bloßes Dabeisein mir meine Heimat ebenfalls neu gezeigt.“

Alina Bastian, Veitshöchhe / NSW (2013)


„Für mich war es total neu, eine Schwester im Haus zu haben. Aber seit der ersten Begegnung fühlten wir uns verbunden, und das hat sich bin heute nicht geändert. Mir hat an meiner Rolle besonders gut gefallen, dass ich einem Großstadtkind mein Leben in Minden, einer kleineren Stadt, zeigen durfte. Hier konnte sie das Leben auf der anderen Seite der Erde kennenlernen. So haben wir ihr die deutsche Sprache, Kultur, Geschichte und das Brauchtum näher gebracht. Wir haben uns gemeinsam deutsche Filme angesehen, sind auf Poetry Slams und ins Theater gegangen. Amelia war immer sehr interessiert, aufmerksam und aufgeschlossen. Dadurch war die Zeit für unsere ganze Familie eine Bereicherung. Es war einfach toll, täglich zu erleben wie glücklich Amelia war.“

Eva Marie Thiel, Minden / NSW (2013)


„Ich denke, gerade weil Acacia und ich so verschieden sind, konnten wir viel voneinander lernen. Meine kleine Kiwi hat mir gezeigt, wie positiv man sein kann, auch wenn man schwere Rückschläge erlitten hat. Selbst nach 70 Stunden Flug konnte man auf ihrem Gesicht noch ein zufriedenes Lächeln sehen. Auch hat sie Musik und Kreativität in unser Haus gebracht. Anstatt dem alljährlichen O-Tannenbaum, haben wir an dem Weihnachten ein kleines Privatkonzert von Acacia mit den Songs ihrer Familie bekommen.“

Sophia Weber, Wiefelstede / NZ (2013)


„Ein Highlight waren natürlich die Feiertage. Weihnachten verbrachten wir wie immer mit der Familie und besuchten über die Feiertage die Familie meiner Mutter in Nordrheinwestfahlen. Für Kai war Weihnachten in Deutschland natürlich etwas ganz besonderes und sehr anders als sie es gewohnt war aus Australien, bei 40° und Sonnenschein. Wir hatten -10° und, zu unserem Glück, Schnee. Kai meinte, die Feiertage beständen hauptsächlich aus essen, und damit hatte sie wohl recht.“

Johanna Schlegel, Hildesheim / VIC (2013)


„In den ersten Tagen waren wir sehr freundlich, rücksichtsvoll und beobachteten einander. In diese Zeit fielen unsere Adventsvorbereitungen (Haus dekorieren, Plätzchen backen, Kerzenschein), und ich kann rückblickend sagen, dass unsere Distanz wohl in der Küche am heißen Backofen weggeschmolzen ist. Aus den kurzen Ja – Nein – Fragespielchen wurden herrliche Plaudereien. Joanna war ein Sprachgenie. Jeder war von ihren Deutschkenntnissen begeistert.“

Ulrike Siebert, Neustrelitz / VIC (2013)


„Henry und ich verbrachten 3 unbeschreibliche Monate miteinander, wir lernten uns ständig mehr kennen und arbeiteten wie ein Team, wir kochten gemeinsam, hielten Referate über Foltermethoden und die australische Küche, wir reisten mit Kanadiern und Deutschen nach Prag, wir nahmen Videos von unserem Alltag auf und machten am Wochenende die Stadt unsicher, doch was wir zum Ende des Austausches am meisten gelernt haben, war, dass eine wahre Freundschaft keine Grenzen kennt und sich erst durch diese weite Distanz messen lässt.“

Alexander Schneider, Tegernheim / VIC (2013)


„Als die Australier die darauffolgende Woche durch Deutschland gereist sind, war es plötzlich seltsam leer zu Hause. Es war schon selbstverständlich geworden eine Schwester/Freundin zu haben, die einen überallhin begleitet. Es gab zwischendurch auch Phasen, in denen genau das manchmal etwas anstrengend war, ich musste mich erst daran gewöhnen immer noch jemanden "dabeizuhaben", aber es war eine ganz besondere Zeit. Nach ihrer Abreise war es dann ungewöhnlich still und leer.“

Julina Mintel, Herrnburg / NSW (2013)


„Dann kamen die Australier durch die Tür und die erste große Aufregung war vorüber. Auf dem Weg nach Hause löcherten wir ihn mit Fragen über seine Heimat, wie er denn so die Umgebung findet und waren erstaunt über sein gutes Deutsch. Für mich war es schwer mich in Kyles Zustand hineinzuversetzen, weil es erstens einfach fast unmöglich ist, sich vorzustellen, dass er einen Tag zuvor noch auf der anderen Seite der Erde war und zweitens weil ich noch nie so lange geflogen bin, um zu wissen, wie man sich nach einer solchen Reise fühlt.“

Lukas Rotter, Threna / VIC (2013)


„Die Wochenenden verbrachten wir damit, Kyle die verschiedensten Dinge zu zeigen; und da Weihnachten vor der Tür stand, besuchten wir öfter auch den Rest meiner Familie. Ein besonderes Ereignis für Kyle und auch für mich war der erste Schnee des Jahres. Das Besondere daran war, dass es für Kyle aber nicht nur der erste Schnee des Jahres, sondern der erste Schnee seines Lebens war! So nahm er dann an den fast täglichen Schneeballschlachten an der Bushaltestelle teil.“

Lukas Rotter, Threna / VIC (2013)


„Wie anders die Zeit mit einer gleichaltrigen Schwester wird, die zwar vom anderen Ende der Welt kommt und mir trotzdem so ähnlich ist, haben mir ihre 10 Wochen Aufenthalt in Deutschland gezeigt. Ich hätte nie erwartet, wie schnell man sich daran gewöhnt hatte, dass im eigenen Zimmer jemand anders wohnte und wie ungerne ich es wieder als „mein“ Zimmer bezeichnetet, als Britt im Februar ihre Heimreise antrat. Ich kann rückblickend sagen, dass es wohl der beste und lustigste Winter war, den ich bisher erlebt habe und dass ich in dieser Zeit mehr über Australien gelernt habe, als in den ganzen Jahren davor. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man nachts um zehn beim ersten Schneefall vor die Tür geht, um einen Schneemann zu bauen und damit jemanden eine große Freude machen kann, der in seinem Leben weder Schnee gesehen, noch einen Schneemann gebaut hat. 10 Wochen hören sich nach einer langen Zeit an, die letztendlich doch viel zu schnell verging.“

Miriam Kerwien, Bad Doberan / VIC (2013)


„Was mir neben der Tatsache eine große Schwester zu haben vor allem an meiner Rolle als Host gefallen hat war, dass vor allem die Winterzeit in Australien und Deutschland grundverschieden ist und ich somit die Gelegenheit hatte, Tamsen alles zu zeigen und beizubringen was in Deutschland eben dazugehört.“

Nane Grundmann, Rastede / VIC (2013)


„Meine Familie, Stevie und ich, wir hatten sehr schöne Erlebnisse. Eines dieser Erlebnisse war als wir für ein Wochenende in die Berge gefahren sind, um dort Snowboard fahren zu können. Da die Australierin zum ersten Mal Schnee sah, war dies für sie wie ein Wunder der Natur. Das Snowboarden fiel ihr leicht, da das Wellenreiten und das Snowboard fahren sehr ähnlich sind. In der Winterzeit gibt es überwiegend Schneefälle in den hohen Bergen Australiens. Was auch untypisch für Australien ist, sind weiße Weihnachten. Weihnachten wird in meiner Familie im engen Familienkreis, mit einem Tannenbaum sowie einen üppiges Familienessen gefeiert. Auch als Stevie in meiner Familie gelebt hat, wollten wir mit ihr diesen traditionellen Feiertag ehren und ihr die deutsche Kultur näher bringen.“

Kristina Khatib, Schwabach / VIC(2013)


“My family and I tried to show Rochelle as many different regions of Germany as possible, which was also very interesting for me since I had never before been to many of the cities and places we visited. Through the exchange I not only learned many things about New Zealand, but I also learned much more about my own country.”

Romy Burkhardt, Plüerhause / NZ (2013)


“I hosted an Aussie. His name was Eli Ivey from Bendigo, a city 100 kilometres further north than Melbourne. We loved him. He was a very smart guy with excellent German skills and a he had a good sense of humour. There was nothing I couldn’t do with him. We had a great time together with lots of visits to the Christmas markets and many cups of “Glühwein”. We celebrated Christmas with another family member. He really enjoyed his time and we as well. It was a great task to show him the German culture and a big responsibility too.”

Jan Jochimsen, Elmshorn / VIC (2013)


„Kaum zwei Monate später standen wir schließlich schon am Frankfurter Flughafen, um meine Gastschwester Julia aus Sydney abzuholen. Diese kam übermüdet aber mit einem eisernen Willen, gleich von Anfang an nur Deutsch zu sprechen zu uns und konnte sich auch sofort über absolut alles, angefangen bei der ersten echten Brezel, freuen.“

Alina Bastian, Veitshöchhe / NSW (2013)


„Es hat mir großen Spaß bereitet mit meiner Gastschwester unsere Kultur zu durchleben und ich habe selbst die deutsche Winterzeit sehr schätzen gelernt. Traditionen wie Weihnachtsmärkte besuchen, Plätzchen backen, den Christbaum schmücken, die Kirche am Heiligen Abend besuchen, ein großes Familienfest an den Weihnachtstagen, Schlitten- und Skifahren, eine heiße Tasse Tee oder Kakao nach einer Schneeballschlacht, Raketen loslassen an Sylvester, all diese Dinge wurden mir durch Jade noch einmal bewusst, dass solche Sitten in anderen Ländern nicht alltäglich sind. Ich bin froh wie gut es uns hier in Deutschland geht und es machte mich richtig stolz, dass Deutschland eine solche eindrucksvolle Kultur zu bieten hat.“

Tabea Braun, Breitenthal / WA (2013)


„Ich persönlich habe durch die Aufnahme eines Austauschschülers gelernt wie das Leben mit einem Bruder wäre, weil ich selber ein Einzelkind bin und somit tolle Erfahrungen für mein Leben gesammelt habe. Ich habe Michael mit einem lachenden und weinenden Auge verabschiedet, denn zum einen hatte ich wunderbare Wochen erlebt und zum anderen begann die Zeit, in der ich mich auf Australien vorbereiten musste. Gleichzeitig wusste ich jedoch, dass ich Michael wieder sehen werde. Selbst nach fast einem Jahr haben Michael und ich noch immer regelmäßig drei bis viermal die Woche Kontakt, dadurch erinnere ich mich immer wieder an die schönen Tage.“

Alexander Bade, Halle/Saale / NSW (2013)


über das Leben in der Gastfamilie und das Gastland


„So kann ich einfach nur dankbar sein, dass ich drei Monate lang in Sydney bei so einer wunderbaren Familie sein durfte, deshalb werde ich GDANSA und GASS wohl nie genug unterstützen können, um die Erfüllung meines Traumes verwirklicht zu haben.“

Ana-Sophia Burkard, Hügelsheim / NSW (2013)


„Nach einen erfrischenden Dusche lernte ich dann auch endlich meine Gastmutter Gayle kennen. Ihr überreichte ich stolz mein Gastgeschenk – ein deutsches Waffeleisen. Im Nachhinein hat sich diese Investition definitiv gelohnt: wir haben in meinen drei Monaten dort mehr Waffeln in sämtlichen Variationen gegessen, als es Zuhause in zwei oder drei Jahren gegeben hätte.“

Marlena Lindauer, Hornburg / VIC (2013)


„Danach zu Hause saßen wir alle in geliehenen Bademänteln zusammen im Wohnzimmer haben deutsche Volksmusik gehört, rumgealbert und komisch getanzt. Für manche mag das komisch klingen, aber für mich war das ein ganz besonderer Tag. Es war nämlich der Tag, an dem ich mich richtig zu Hause gefühlt habe und an dem mir bewusst wurde, dass ich eine zweite Familie gefunden hatte. Genau das macht meinen Aufenthalt in Moruya so besonders!“

Maike Dworschak, Gettorf / NSW (2013)


„Ich hatte das große Glück, das Leben in einer chinesisch stämmigen Gastfamilie kennenzulernen. In unserer kleinen Wohnung im Zentrum von Onehunga, einem Stadtteil von Auckland, lebte ich mit Johnson, seinem Cousin und meiner Gastmutter zusammen. Ich habe auch einige chinesische Traditionen kennengelernt, vor allem die chinesische Küche. Die größte Umstellung dabei war für mich, mit Stäbchen zu essen. Nach einiger Zeit habe ich dann aber herausgefunden, dass man sein Essen gar nicht mit den Stäbchen aufklammert, sondern die Stäbchen eher als Löffel benutzt und den Reis einfach nur in den Mund schiebt. Inzwischen kann ich fast besser mit Stäbchen essen als mit Messer und Gabel.“

Bjarne Behrens, Ratzeburg / NZ (2013)


“I lived on a farm with about 800 sheep and 28 cats. Our home was about five minutes away from the highway, so there was nothing around us except from huge paddocks, a little river and some little houses far away. So I had the chance to experience the real Aussie farm life, which was really different, but the best thing what could ever happen to me. I loved to watch the farm work and to even join in when I could. I learnt to mark a sheep by putting a tag in its ear and I also learnt how to shear one.”

Melissa Grützmann, Reinfeld / ACT (2013)


„Mit meinen Gasteltern und meinem Gastbruder habe ich mich zum Glück sehr gut verstanden. Wir haben viel zusammen unternommen, wenn mein Gastbruder mal keine Zeit hatte, weil er für ein Examen lernen musste, habe ich häufig Tagesausflüge mit meinen Gasteltern irgendwohin ins Umland von Newcastle oder sogar nach Sydney unternommen. Ich fand es toll von meinen Gasteltern, dass sich sich so viel Zeit für mich genommen haben, mir aber auch die Freiheit gelassen haben, meine eigenen Sachen zu machen, wenn ich Lust darauf hatte.“

Niklas Resch, Rheinstetten / NSW (2013)


„Geraldine und Sarah halfen mir ungemein beim Ausfüllen der Schulformulare und stellten mich liebevoll in der Großfamilie, in der Kirchgemeinde und im Jugendkreis vor. Sie waren sehr darauf bedacht, dass ich Kontakte knüpfen konnte. Ständig waren sie bemüht mir den Alltag angenehm zu machen. Das war schon ein Unterschied zum Alltag meiner Familie. Während meines Austausches hatte ich oftmals das Gefühl unselbständiger zu werden, denn meine Gastmutter hat sämtliche Hausarbeiten übernommen. Von zu Hause bin ich es gewohnt, beim Putzen und Kochen mitzumachen. Aber meine Gastmutter schmierte die Pausenbrote, saugte mein Zimmer, wusch meine Sachen und chauffierte uns zur Schule und wieder zurück.“

Ulrike Siebert, Neustrelitz / VIC (2013)


„Auch wenn mich die gesamte Vorbereitungszeit selbstständiger gemacht hat, wird man eher in Australien dazu verleitet es nicht mehr zu sein. Ich hätte nicht erwartet, wie überführsorglich meine Gasteltern waren. Dass es der Normalität entsprach, sich fast überall hinfahren und abholen zu lassen, war für mich erst einmal eine große Umstellung. Dass eine frühe Selbstständigkeit der Kinder in Australien eher unüblich ist, spielte dabei eine entscheidende Rolle. Es hat etwas mit Toleranz und Respekt zu tun, wenn man Mitglied einer anderen Familie wird, die von ihnen gesetzten Grenzen zu akzeptieren, auch wenn sie einem ein wenig überzogen vorkommen.“

Miriam Kerwien, Bad Doberan / VIC (2013)


„Weil meine Gastfamilie jüdisch war, gab es immer freitags zum Shabbat ein spezielles Essen und dazu kleine hebräische Gebete. Einmal waren wir auch in der Synagoge, was mir sehr gut gefallen hat, obwohl ich den Texten auf Hebräisch nicht folgen konnte. Es war eine ganz tolle Erfahrung in einer Familie mit einer anderen Religion zu leben und dass kein Schweinefleisch und Fisch gegessen wurde, hat mich nicht gestört. Mit meiner 15-jahrigen Gastschwester bin sehr gut befreundet und vermisse sie jetzt am meisten.“

Julina Mintel, Herrnburg / NSW (2013)


„Meine Gastfamilie war eine der wichtigsten Gründe, weshalb meine Zeit in Australien so unbeschreiblich schön war. Jeden Abend gab es Dinner, was von indisch bis zu einer typisch australischen Pie alles sein konnte. So kann ich einfach nur dankbar sein, dass ich drei Monate lang in Sydney bei so einer wunderbaren Familie sein durfte.“

Ana-Sophia Burkard, Hügelsheim / NSW (2013)


“We drove through the city and Tom told me nearly everything about Melbourne. He knows everything, from the Victorian Gold Rush to the present, every building, every street. He was always very helpful when I needed a good advice. It was amazing to see Melbourne for the first time: The Eureka Tower, Flinders Street, The Melbourne Cricket Ground; All these sights of Melbourne which makes it so great and unique.”

Jan Jochimsen, Elmshorn / VIC (2013)


„Mit Sport geht es auch weiter bei meinen Highlights, ich hatte das Glück das meine Familie Karten für das Spiel zwischen Liverpool und Melbourne Victory bekommen hatte, somit musste ich auch nicht auf Profi Fußball in Australien verzichten. Der „You will never walk alone“ Gesang am Anfang des Spiels jagte einem einen Schauer über den Rücken, als 94000 Leute im MCG mitsangen und den Abend zu einem unvergesslichen Tag in meinem Leben machten.“

Benedikt Suhr, Drochtersen / VIC (2013)


„Meine Familie an sich war auch schon ein Highlight, sie war einfach großartig. Meine Gastmutter Rosy die immer zuvorkommen und mir immer half wenn ich Fragen hatte. Mein Gastvater Peter, der wie ein großer Teddybär. Mein Gastbruder Jack der ein ausgezeichneter Koch war und mit dem ich mich super gut verstanden habe. Und natürlich Harry mein Hostie, der zwar nicht wirklich meine Hobbys teilte, doch trotzdem ein wunderbarer Austauschpartner war. Nicht zu vergessen unser Trip zur Great Ocean Road als wir an einem Tag 720 Kilometer im Auto fuhren und alle Sehenswürdigkeiten der Great Ocean Road an einem Tag abgrasten.“

Benedikt Suhr, Drochtersen / VIC (2013)


„Schon in den ersten Tagen in meiner Gastfamilie ist mir klar geworden, dass sich das australische Leben doch von dem Deutschen unterscheidet. Es fängt bei den Mahlzeiten an und zieht sich hin bis zu der Pünktlichkeit der Australier. In Australien isst man mittags einen Snack in der Schule und dann abends mit allen Familienmitgliedern zusammen. Auch die Pünktlichkeit wird dort sehr überschätzt. Nach dem wir jeden Morgen ungefähr 25 Minuten zu spät losgefahren sind, haben wir es dann doch meistens noch geschafft eine Minute vor dem Klingeln das Schulgelände zu betreten. In den drei Monaten in Australien bin ich auch nur neunmal zu spät zur ersten Stunde gekommen, was ein neuer Rekord sei, erklärte mir meine Gastfamilie später. „Deutsche Pünktlichkeit“, worüber Australier nur gelächelt haben, gehörte nicht mehr zu meinem normalen Alltag.“

Vanessa Dietze, Goch / VIC (2013)


„Als mein Stromadapter nicht funktionierte, fragte ich meine Gasteltern um Rat. Anstatt lange zu überlegen, fuhren wir direkt in den nächsten Supermarkt und kauften einen neuen, obwohl es aus meiner Sicht nicht so dringend gewesen wäre. Das war einer der Eigenschaften meiner Familie, die ich wirklich sehr zu schätzen wusste, und ich konnte mir sicher sein, wenn ich irgendein Problem habe, meine Gastfamilie mir helfen würde.“

Tabea Braun, Breitenthal / WA (2013)


“The Koutsodontis family – my host family – was the best family I could have ever thought of. There was my host mother Ingrid, who was so lovely and treated me like her own daughter. She did so much for me and I cannot be thankful enough. She took care of everything and tried to show me the most of the country and their life. She also used to take pictures of Neoma and me all the time. It did not matter if we were on a trip or just talking on Neoma’s bed.”

Ilka Bartsch, Lübeck / VIC (2013)


"Although I am an urban kid I have grown attached to Bairnsdale. Because it isn’t a big city and only has got one main street it was really easy for me to get accustomed. (..) I started to call it "Home”. (..) I also started to defend Bairnsdale when other people called it "out in the bush" or made fun of the "country people”. I remember my first day at school my German teacher Ms. Schönfelder said to me: "I think living in Bairnsdale is experiencing the real Australia, because the big cities are everywhere the same". I admit she is totally right."

Viviane Weinmann (Brühl), Bairnsdale/VIC (2004)

"I watched everything carefully and critically. I learned so much about society and after a little while I started to see my own culture from another point of view. I looked at my environments and I thought Germany and Australia could learn so much from each other."

Felix Fröhlich (Mannheim), Woronora Heights/NSW (2004)

"But what I liked my host parents best for were definitely all the nice conversations we’ve had. Nearly each evening we sat together in the living room with a cup of tea and talked about life in Australia and Germany and so many things else; and I really loved and appreciated this. I felt like they were my own family and it was wonderful being together with them. I think family life was definitely the thing I liked best during this exchange."

David Leßmann (Warstein), Beaumaris/VIC (2004)

"It is difficult to say something about Australian culture because there are so many differences to German culture and it is a mix of nearly all cultures in the world (..). Certainly an important part of the Australian culture is the food. (..) It is rather a mixture of all sorts of foods from all over the world. (..) I noticed these international influences everywhere. Cities or suburbs with foreign names, shops, restaurants and foreign languages can be found everywhere and that makes living in Australia very eventful and interesting."

Sonja Retzlaff (Steinhagen), Gymea/NSW (2004)

"Emma (..) will even come back to Germany next year and live with my family again for a while. She has finished school by then and therefore she wants to have a job in my home town for earning money to travel around Europe. I want to do the same and go back to New Zealand after I will have finished school in 2006. Then I will finally see my new family and friends from overseas again, who have already invited me to visit them."

Anika Regett (Groß Grönau), Timaru/NZ (2004)

"In the evening we wanted to go to Tempe (in the middle of Sydney) (..). After a two hour trip we noticed that we had got lost. We had no clue where we were but instead of getting angry we just laughed. So in this night I learned two things: firstly how big Sydney really is and how Australians deal with stress. They don’t get stressed because everything is an "easy going”. This mental and personal attitude was what I loved in Australia."

Katharina Littkemann (Sprockhövel), Eastwood/NSW (2004)

"I had a lot of chats with my host mother till deep in the night. It was really nice just talking. I sometimes played pool with the boys but I resigned after a few lost games. I will never forget the evenings with my host family."

Julita Sander (Berlin), Auckland / NZ (2003)

"The family applied as a host family because they have a long-lasting connection to GASS. The mother was the first family member who went with GASS to Germany about twenty-five years ago. That’s why the oldest of her children Amy applied for a scholarship to come to Germany a few years ago. She won and came to Germany. Mother and daughter both had good experiences and so Tim, the second child, decided to become a host brother and then he tried to get a scholarship to go to Germany, too."

Stephan Kordel (Meschede), Eastwood / NSW (2003)

"We have had a lot of fun and I did not have any big problems with my English. Of course it was a bit difficult for me only to speak English, because I did not know all the vocabulary, but when I sometimes did not understand what they meant I asked and everybody was fond of explaining it to me. I am sure that my English already improved a little bit in the first week."

Elina Pohl (Elz), Glen Iris / VIC (2003)

"In a very short time I got to know so many new things. I was open for everything that would happen in the future. It didn`t matter what. Good or bad I knew that I was going to experience uncommon things. I was excited and glad that I would learn something about the normal life and also about fantastic things in Australia."

Josephine Tiedtke (Stralsund), Hornsby / NSW (2003)

"I got to know the roots of New Zealand and I really started to imagine what happened. I was so affected by the story that I still remember the historic details. The most important thing I got from this trip, which I really wanted to make, was this part of history because I think you can’t understand a country unless you understand its history."

Julita Sander (Berlin), Auckland / NZ (2003)

"After three hours we arrived back at the harbour and finally had to go home. I missed Dunedin the whole free-travel long. Especially my family and that was because I was just looking forward to come home. But the trip was twelve hours and I was pretty tired when I arrived in Dunedin but happy because I was back in my family"

Hilke Plümer (Schortens), Dunedin / NZ (2003)

"Mr. Leonhardt the President of GASS W.A. invited me and Mrs. O’Connor to his radio show. It is a special German program. I had to answer some questions in an interview. For example: how is life in Perth, what is different to Germany and could I imagine to live in Perth. It was a nice show. (..) Mr. Leonhardt said that the target group is over 60 years. This explained the choice of the music."

Ana Werner (Kleve), Perth / WA (2003)

"Milo, the Australian answer to our common cocoa powder is one of the best things that I've tried in Down Under. It is similar to cocoa but it doesn't dissolve completely in milk and when you eat it from top with a spoon you can hear it crunch between your teeth."

Henrike Behrendt, VIC (2002)

"The second day we went skiing, all in all nothing typical for New Zealand. At night we had the obligatory cup of tea and played monopoly. But the best thing of this trip was that I felt more and more like a member of their family, and I was very pleased with the situation that everything is so perfect."

Martin Kretschamnn, NZ (2002)

"Because of the little knowledge about Germany and Europe I was glad to join different classes to answer questions. They were very interested and it was nice to give them something back for all the friendliness they gave to me. All the teachers integrated me very well during class."

Yvonne Küssel, VIC (2002)

"Three months full of new experiences, happiness, and friendship. "Difference" is the best word to describe my feelings about this country. (..)

I think all the members of our group can say that we have left a part of ourselves there and that we have taken something new back to Germany with us."

Gesine Heinrich, NSW (2002)

"We, who had all expected a quite boring and well-mannered discussion were fascinated at once. I mean, it was ridiculous: Grown-up men and women behaved like a group of kids from the Pre-school. They talked loudly the whole time, they stood up and gesticulated wildly when someone from the opposite party said something they didn't agree with. They interrupted each other and didn't let people finish speaking and one time the chairman, who called upon Mr. Howard to speak had to admonish a man from the other side three times to be quiet."

Henrike Behrendt, VIC
über den Parlamentsbesuch der Gruppe (2002)

"The boat stopped and we had our first chance to snorkel in the real Reef. I couldn't believe it. Everything was so colourful and the there were so many fishes. I thought Fitzroy Island was great but this one was one hundred times better."

Michael Babilon, VIC (2002)

"But I also realised how beautiful Lübeck and Germany is, with its old and traditional houses, and that I also learned to be proud of my country and culture."

Maren Reimer, NSW (2002)



Schulbesuch


„Ich war sehr überrascht, dass mein Schultag von um 9 bis 15 Uhr ging. Ich hatte somit jeden Tag nicht mehr als fünf Stunden, wobei jeweils eine Stunde 60 Minuten dauerte. In den Pausen spielten viele Schüler Fußball, Basketball oder Tennis. Man konnte seine Zeit gestalten, wie man wollte und jeder Lehrer hat einen unterstützt bei verschiedenen Problemen oder Wünschen. Ich hatte mich zuerst in dem Fußballkurs eingeschrieben und konnte dort aufgrund meiner Fähigkeiten und meiner Aufgeschlossenheit viele neue Freunde finden.“

Alexander Bade, Halle/Saale / NSW (2013)


„Das erste was komplett anders in Australien war, war der Linksverkehr und die Sprache. Von 100% Deutsch ging es auch direkt auf 100% Englisch, doch es klappte sehr gut. Noch leicht verwirrt vom „verkehrten“ Verkehr war das Erste was ich von Sydney wahrgenommen habe das Opera House und die Harbour Bridge, über welche wir nach East Lindfield, einem Stadtteil von Sydney, in das Haus meiner Gasteltern gefahren sind. Dort angekommen bin ich gleich in meine Sportschuluniform gesprungen. Zeit um mir das Haus, die Familie oder den Ort anzuschauen hatte ich jedoch nicht. Jedenfalls ging es gleich weiter zu meiner Schule, Monte Sant' Angelo Mercy College, einer katholischen Mädchenschule wenige Meter von der Harbour Bridge entfernt.“

Victoria Stratmann, Markkleeberg / NSW (2013)


„Mit dem Eintritt in den Football Club Old Westbourne, der ein Ehemaligen- Verein der Schule war, und ein U19 Team besaß, wurde mein Aufenthalt zunehmend vom Sport bestimmt. Genau so hatte ich es mir gewünscht, denn meiner Meinung nach findet man durch Sport am schnellsten Freunde. Jeden Montag wurde Football mit meinem Schulteam, das sich aus 25 Jungen in meinem Alter zusammensetzte, trainiert. Dienstags und donnerstags habe ich mit einem komplett anders zusammengesetzten Team trainiert. Die Jungs waren im Alter von 17-22 und waren natürlich sehr an der deutschen Freizeitkultur interessiert. Wir hatten sehr viel Spaß zusammen und ich habe jetzt noch neben meiner Gastfamilie zu meinen Teamkameraden am meisten Kontakt, denn Football schweißt zusammen.“

Jan Henrik Peters, Kasseburg / VIC (2013)


„Auf meinen ersten Schultag habe ich mich riesig gefreut, bin morgens extra früh aufgestanden um meine Schuluniform schon mal anzuziehen. Nach dem Frühstück und so etwas wie einer kleinen Schultüte mit Schulutensilien fuhr uns meine Gastmama dann zur Schule. So ziemlich jeder war interessiert an der deutschen Austauschschülerin, in jeder Stunde war ich die Hauptattraktion und jeder gab sich größte Mühe mir meinen Einstieg zu erleichtern. Wenn ich mir jetzt vorstelle, in eine fremde Schule gegangen zu sein, ohne perfekte Kenntnisse der Landessprache und ohne auch nur eine einzige Person die sich dort dauerhaft um mich gekümmert hat bin ich ziemlich stolz darauf und ich glaube gerade dieser Punkt des Austausches hat mich fürs Leben geprägt.“

Nane Grundmann Rastede / VIC (2013)


„Aber bevor es mit den Fächern los geht trifft man sich erstmal in seinem homeroom, was man sich ungefähr wie die Häuser bei Harry Potter vorstellen kann, nur dass hier jedes Haus eine andere Farbe hat. Ich war im grünen Haus und wir trafen uns jeden Morgen, um zu beten, den Tag zu besprechen, auf Make-up, Nagellack und co. untersucht zu werden (alles verboten) und mit den Lehrern über das Wochenende zu quatschen.“

Ana-Sophia Burkard, Hügelsheim / NSW (2013)


„Beim schulinternen Cross Country belegte ich einen der oberen Plätze, was mich für die Teilnahme im Schulteam qualifizierte. Ich durfte also vor den Offiziellen der Schule und vielen Lehrern in einem Rennen im Park gegen andere Schulen mitlaufen. Diese Rennen sind ein Beispiel für die Offenheit, die die Australier mir als Austauschschüler entgegen gebracht haben. Denn ich wurde auf der 5 Kilometer langen Strecke immer wieder besonders laut angefeuert. Am Ende wurde mir sogar gedankt, dass ich die Schule repräsentiert habe. Das war schon eine Ehre für mich.“

Jan Henrik Peters, Kasseburg / VIC (2013)


„Ich wählte unter anderem Fächer wie Sport, Kochen, Erdkunde und Agriculture, also Landwirtschaft, denn meine Schule besaß eine eigene Schulfarm mit vielen Tieren. Unser Thema war Rinderhaltung und auch praktisch wurde dieses Thema umgesetzt, indem wir die Kühe pflegten und sogar wuschen. Auch dies war eine Erfahrung wert und es machte mir großen Spaß selbst in der Schule mit Tieren arbeiten zu können.“

Tabea Braun, Breitenthal / WA (2013)


„Gleich an meinem ersten Tag beeindruckte mich der technische Stand auf dem sich australische Schulen befinden. Die Lehrer arbeiteten fast ausschließlich mit Power Point, in nahezu alle Räumen waren Smart Boards vorhanden. Auf blaue oder grüne Tafel und Kreide hoffte man vergebens. Alle Hausaufgaben, mit einigen Ausnahmen wie zum Beispiel Mathematik, durften nur getippt abgeben werden. Im Allgemeinen würde ich sagen, dass die meisten australischen Jugendlichen besser mit Computer und Ähnlichem umgehen können als deutsche Jugendliche. „

Miriam Kerwien, Bad Doberan / VIC (2013)


“Something I was really looking forward to was the school ball. It was very new and different for me and I wanted to know if it would be like what one sees in Hollywood movies. The ball was at the very beginning of my stay. I was excited and not nervous at all. I could not understand why my host sister and her friends were so nervous. The ball itself was much bigger than I expected it to be. And I have to say that it was similar to the school balls in Hollywood movies. They chose a ball queen and a ball king and the cutest couple. This made me feel like I was in a movie.”

Romy Burkhardt, Plüerhause / NZ (2013)


„Zudem waren alle Schüler in vier verschiedene Häuser unterteilt. In mehreren Wettkämpfen z.B. Basketball spielen, sind die Häuser auch gegeneinander angetreten und es wurde über das Jahr hinweg 4 Terms lang Punkte gesammelt. Sogar für banale Dinge, wie das richtige Tragen der Schuluniform wurden Punkte verteilt. Am Ende gab es anstelle des Hogwarts House Pokales eine Fahrt in einen Wasser-Freizeitpark für alle Schüler des Hauses zu gewinnen.“

Maike Dworschak, Gettorf / NSW (2013)


„Man muss dazu sagen, dass den Schülern hier viel mehr geboten wird als in Deutschland. Es ist nicht nur eine Schule, sondern ein Treffpunkt, um mit seinen „mates“ Sport zu treiben oder sich in einem „politics club“ über aktuelle politische Themen auseinanderzusetzen. Ich fühlte mich bei jedem Schulbesuch als Teil einer großen Familie der Melbourne High School, denn wie auch in der Schulhymne besungen wurde:„the school stands behind us – standing für duty and standing for right“, herrschte in jedem ein Gemeinschaftsgefühl und man trug ein stolzes Gefühl mit sich.“

Alexander Schneider, Tegernheim / VIC (2013)


“The assemblies were also very different for me. In my school in Germany we only have one annual assembly. It is on the last day before the holidays and that is probably the reason why nobody likes the last-day-assembly. All the students want to go home and start their holidays. And therefore, it is often quite noisy at the assembly. In New Zealand it was always a very quiet atmosphere of mutual respect. The teachers respected the students and the students respected the teachers.”

Romy Burkhardt, Plüerhause / NZ (2013)


„Viele besondere Erfahrungen habe ich auch in anderen Fächern, die ich dauerhaft behalten habe, gemacht. Hierzu zählen zum Beispiel Drama und Creative Writing. In Drama hatten wir am Ende eine kleine Aufführung, was eine große Überwindung für mich war, da es schließlich auf Englisch war. Dazu muss ich sagen, dass ich immer wie ein normaler Schüler behandelt wurde. In vielen Fächern wurde ich erst nach einer Zeit gefragt, ob Englisch denn meine Muttersprache sei, da ich mir immer viel Mühe gegeben habe, mir nicht selbst eine Extrarolle zuzuschreiben und ganz normal im Unterricht mitzuarbeiten.“

Alina Bastian, Veitshöchhe / NSW (2013)


“Every Wednesday we had ACE. That was a special program for all the Year 10 which included work experience, community service but also things like going to the cinema and museums, rock climbing and self defense, which was a funny experience for me. After school, either my host mother picked us up or we took the bus to a shopping center to have Schnitzel, Sushi or Frozen Yoghurt.”

Ilka Bartsch, Lübeck / VIC (2013)


„Die ersten Wochen waren für die meisten Stipendiaten, egal ob Australier in Deutschland oder umgekehrt, schwer. Doch mit der Zeit entwickeln sich, neben dem Sprachgefühl, Kontakte und Gewohnheiten und es wird nicht nur einfacher sondern auch alltäglich sich auf Englisch zu unterhalten und jeden Tag neues zu erfahren, neue Bekanntschaften zu schließen. So konnte ich mich in den ersten Wochen kaum an den Gesprächen auf dem Pausenhof beteiligen, doch schon nach einigen Wochen unterhielt ich mich mit Sandra, meiner Gastmutter, über australische Politik, Lauren, meine Gastschwester, versuchte mir die Regeln von Basketball beizubringen und in einer meiner letzten Wochen führte ich mit meinem Gastopa eine Diskussion über den Nahostkonflikt.“

Felix Boxler, Lauf / VIC (2013)


“School in Australia was a new experience for me. I often compare it with the American high school and I think they are similar. In the Australian school system they don’t have different types of school, just a general school after primary school. This has the consequence that the level is not as high as in Germany. Basically you get general preparation for university. After a few days I got my own timetable. This was one of the things which were important for me, because I wanted to be independent and it is a good way to get in contact with more students.”

Jan Jochimsen, Elmshorn / VIC (2013)


„Mein Stundenplan bestand aus den Fächern Mathe, Englisch, Deutsch, Geschichte, Musik und Psychologie. Psychologie fand ich sehr interessant, da ich dieses Fach in Deutschland nicht zur Auswahl habe. In Geschichte sprachen wir zu dieser Zeit über den zweiten Weltkrieg, sodass ich mich dort sehr gut einbringen konnte, aber auch manche neuen Sachen über dieses Thema erfahren habe. Zusätzlich war es für mich auch sehr bemerkenswert einmal zu sehen, wie der Weltkrieg aus der Perspektive anderer Länder gesehen wird.“

Vanessa Dietze, Goch / VIC (2013)


„Da die Ascham School eine der seltenen Schulen ist, an denen nach dem Dalton Plan, einem speziellem pädagogischem Konzept, unterrichtet wird, ist nicht jede der neun Stunden eine, in der eine Klasse von einem Lehrer unterrichtet wird. Viel öfter als konventionelle Stunden gibt es sogenannte „studies“, in denen selbstständig mehr oder weniger produktiv an der eigenen Arbeit gearbeitet wird. Dieser Aspekt, der Dalton Plan, macht Ascham zu einer nicht gerade typisch australischen Schule, auch weil das Niveau und der Leistungsdruck dort besonders hoch sind. Manchmal hätte ich auch gerne ein paar Tage an einer normaleren Schule verbracht, aber es war in vielerlei Hinsicht auch eine sehr besondere, spezielle und exklusive Erfahrung und ich bin gerne dort zur Schule gegangen.“

Julina Mintel, Herrnburg / NSW (2013)


„In Hospitality konnte ich einige Rezepte lernen und auch zurück mit nach Deutschland bringen, was sicher auch für mein Leben hier eine Bereicherung ist. Außerdem haben wir mit meiner Hospitalityklasse für ein SATU-Dinner gekocht, also zu sechst für über 40 Leute, was für mich eine tolle Erfahrung war, auch wenn ich mich nicht vorstellen kann, so etwas mal beruflich zu machen.“

Niklas Resch, Rheinstetten / NSW (2013)


„Nach dem Frühstück wurden mein Gastbruder von unserer Gastmutter in die Schule gefahren, wo uns vor dem Unterricht verschiedenste Versammlungen erwarteten. Montags war generell die "Year-Level Assembly", bei der sich die gesamte Jahrgangsstufe zusammenfand, kurze Ansprachen über die (mangelnde) Disziplin gehalten und die Ergebnisse aus den Sportmannschaften des Wochenendes ausgewertet wurden.“

Lukas Rotter, Threna / VIC (2013)


“Die Fächerauswahl war sehr ungewohnt für mich und auch nur 6 Fächer zu haben war sehr anders als zuhause, wo ich 15 habe. Obwohl es in meiner Schule im Vergleich eine relativ kleine Auswahl an Fächern gab, nachdem ich von Anderen von Fächern wie Bowling, Fotografie und Umweltschutz gehört hatte, gab es doch viele Fächer, die ich aus Deutschland nicht kannte. So gab es zum Beispiel Business Management, Landwirtschaft (nur für den 8. Jahrgang) und Food and Technology, was ich als exotisches Fach belegte.“

Johanna Schlegel, Hildesheim / VIC (2013)


„Außerdem gab es an den beiden letzten Tage noch Präsentationen von renommierten Sprechern über das Thema: „Choices.“ Es ging darum welche Entscheidungen man im Leben zu fällen hat und welche man am besten fällen sollte und von welchen man besser Abstand halten sollte. Der, der mit besonders in Erinnerung geblieben ist, was der Vortrag eines Amerikaners, der uns erklärt hat, wie man richtig mit Mädchen umgeht und richtig mit diesen redet. Er gestaltete seinen Vortrag fast wie ein Comedy Show in der man ständig etwas zu lachen hatte, trotzdem fand ich, dass man etwas von ihm lernen konnte.“

Benedikt Suhr, Drochtersen / VIC (2013)


„Über eine Sache möchte ich noch ein bisschen ausführlicher erzählen und zwar über den Environmental Science Unterricht. Das war mit Abstand mein Lieblingsfach, weil es einfach etwas total anderes ist. So fuhren wir ein paar Mal zum Meer um dort Müll zusammeln oder das Algenwachstum zu bestimmen. Auf dem Schulhof untersuchten wir die Wasserqualität der verschiedenen Teiche und wir testeten, wie sich der pH-Gehalt im Wasser auf die Lebewesen auswirkt. Dem Unterricht konnte man mit Leichtigkeit folgen und während der Gruppenarbeiten konnte ich mich gut einbringen. Ein Highlight war das Camp auf Philip Island. Dort halfen wir Häuser für Pinguine und Beutelratten zu bauen. Das erste Mal in meinem Leben habe ich beim Baume fällen beteiligt. Ohne Frage war es abenteuerlich und der Spaßblieb auch nicht auf der Strecke.“

Ulrike Siebert, Neustrelitz / VIC (2013)


„Mein Einstieg in die Schule war aber super cool. Als ich in unseren Klassenraum kam, wurde ich gleich von unserem Schulleiter, der auch unser Klassenlehrer war, freundlich begrüßt und meinem Jahrgang von elf Leuten vorgestellt. Wie alle anderen Lehrer hat er sich auch mit seinem Vornamen, David, vorgestellt, da sich an Acacias Schule alle duzen. Waldorfschule für mich vorher? Kein ernsthaftes Lernen und nur Beschäftigung mit unnötigen Dingen. Jetzt, wo ich es besser weiß? Lernen in gutem Lernklima, individuelle Förderung und viel Kreativität.“

Sophia Weber, Wiefelstede / NZ (2013)


„Wie an den meisten australischen Schulen gibt es auch hier einzuhaltende Uniform- und „appearance“-Regeln. So gehörten immer der knielange Rock, eine hochgeknöpfte Bluse mit Krawatte und eine lochfreie Strumpfhose zur Grundausstattung einer Wenona-Schülerin. Außerdem musste man auf dem Schulweg immer den Schulhut und den Schulblazer tragen. Ich hatte in Deutschland schon gehofft, in Australien eine Schuluniform tragen zu können. Dies gehörte zu den Erfahrungen, die ich unbedingt in meinem Leben einmal gemacht haben wollte. Und letztendlich genoss ich das Tragen einer Uniform sehr. Es spart morgens viel Zeit und das Schönste ist das Gemeinschaftsgefühl, das dabei entsteht. Man fühlt sich der Schule zugehörig und kann auch andere Jugendliche in der Öffentlichkeit mit einer Schule identifizieren.“

Lubna Al-Duri, Hamberge / NSW (2013)


„Aber nach einiger Zeit fand ich mich immer besser zurecht, vorallem, weil ich ja nur 6 Fächer hatte, aber dazu komme ich später noch. Die Schule beginnt morgens mit „Formclass“, das heißt 15 Minuten vor der ersten Stunde hatte jeder zum Klassenraum zu kommen und es wurde kontrolliert, ob alle da waren. Im Prinzip hat man nichts gemacht, außer sich mit Freunden zu unterhalten und so habe ich mich am Anfang gefragt, wozu das überhaupt gut sei. Dies wurde mir dann klar, als wir am Mittwoch kein Formclass hatten. Bei Stundenbeginn war gerade mal die Hälfte der Klasse anwesend, der Rest kam dann nach und nach dazu.“

Bjarne Behrens, Ratzeburg / NZ (2013)


„Das Klassenklima habe ich als sehr angenehm erlebt. Das liegt zum einen daran, dass die Klassen kleiner sind, zum anderen daran, dass das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern ein viel persönlicheres ist. Sie sind schon fast wie „Freunde“. Die Lehrer können ihre Schüler aufgrund der Klassengröße ganz anders unterstützen und fördern als in Deutschland. Das hat einen natürlich motiviert und der Unterricht hat dadurch viel mehr Spaß gemacht. Ein weiterer Punkt, der mich sehr beeindruckt hat, ist der Umgang mit Menschen mit Behinderungen. Es ist ganz normal, dass Schüler mit Down-Symdrom in dieselbe Schule gehen wie alle anderen und den Unterricht besuchen. Es hat mich besonders beeindruckt, als Jugendliche mit geistiger Behinderung ganz selbstverständlich bei der Musicalaufführung mitgesungen und mitgetanzt haben und so wie alle anderen auch auf dem Schulball waren. Neuseeland ist ein gutes Beispiel dafür, wie Inklusion funktionieren kann.“

Bjarne Behrens, Ratzeburg / NZ (2013)

"I liked attending Young High School. It was different than going to school in Germany, but that’s clear. That belongs to exchanges: you want to learn something, see something different and want to know how other people live."

Tobias Morell (Dinslaken), Kingsvale/NSW (2004)

"Alecia’s class was studying Germany before World War 2. I think I was able to add a lot and I think the class was very curious to hear me, a German, talk about the rise of National Socialism, World War 2 and the Holocaust in my country. In the beginning I could tell that the class and the teacher felt uncomfortable asking me questions about my attitude towards this difficult issue. But this did not last long. I knew a lot about that time in Germany, but I also learned quite a few new things."

Julia Heckmann (Bremen), Warragul/VIC (2004)

"Another thing that I liked on both schools in Australia was the school assemblies. They were for me such an unfamiliar and interesting event, because I liked the idea very much. Pupils got awards as a reward for their efforts and they were praised for their success for example in athletics, hockey or debating."

Sevana Manas (Elz), West Pennant Hills/ NSW (2004)

"I wore a school uniform like all the other students. (..) A lot of my German friends ask me now, after I had a school uniform, what I like better, the German system without one or the Australian system. After a little while I missed wearing my own clothes because I thought it was boring that everybody has to wear the same clothes. Furthermore I think you can still tell who has money and who isn’t so good financially situated because there was an older school uniform and a newer one and you could still see who wears expensive jewellery and accessories."

Felix Fröhlich (Mannheim), Woronora Heights/NSW (2004)

"In addition the patriotism of the students for their school is an essential difference. Every Saturday there is a sports competition between different schools. All schools have their own school songs and there is always a great atmosphere. You are able to buy school scarves, cups and so on."

Malte Genz (Hamburg), Melbourne/VIC (2004)

"In Australia the teachers are kind of friends with the students and that is what I really like. The teachers notice everybody and if they see somebody who doesn’t feel alright, the teachers talk to him. The teachers take care of you, because they know, that they are part of the students’ education (..)."

Frederik Hornof (Aschaffenburg), Melbourne/VIC (2004)

"I was really excited because there is no school in Germany where the students wear school uniforms. I looked so forward to it! When I looked in the mirror for the first time I was impressed, surprised, fascinated and I needed to laugh. I looked so unfamiliar."

Natalie Jahn (Dinslaken), Eastwood / NSW (2003)

"My favourite subjects at school were art and studio art as I really like drawing. And here in Australia you have the freedom to do whatever you want for your artwork. That is a really good way of doing art, as you can be creative. During my time in Australia I painted one big oil painting picture of the Twelve Apostles, one of my sister and some smaller paintings. I also spent some afternoons in the art room with some of my new Australian friends. There was always a very nice atmosphere."

Evelyn Konrad (Stuttgart), Williamstown / VIC (2003)

"But I think the atmosphere at school is stricter, because you could get into trouble by only little things nobody in German schools would care about. These are things like your appearance and the way you treat a teacher."

Stephan Kordel (Meschede), Eastwood / NSW (2003)

"At home games lots of Newington students came to school, to cheer at the Newington team. The students were very proud of their school teams and supported them with applause and sang the school songs. The school had a big Newington flag which some students waved and the students made a lane through which the first team entered the field. That was really different to a German school. We don’t have so many school sport events and all the Newington boys were a community."

Christian Lessmeier (Leopoldshöhe), Pennant Hills / NSW (2003)

"On the one hand school uniforms and the additional things are quite expensive (but the price also depends on the reputation and quality of the respective school) and on the other hand the solidarity and the sense of community are strengthened and the danger of bullying is reduced."

Pia Schmittmann (Bäsweiler), East Malvern / VIC (2003)

"I chose Australian Football, and I didn‘t regret that decision. (..) After only two or three weeks, I did not only participate in the training, but also got the chance to play matches for the school. Our team was an interesting mixture of people. Apart from me, there were at least six or seven overseas and exchange students in our team. On the one hand that was lucky, because that meant that half of the group couldn’t play any better than me. On the other hand, it was a bit frustrating, because we didn‘t win one single game."

Jonas Nonnenmann (Altensteig), Ivanhoe / VIC (2003)

"It was an amazing feeling, how fast I integrated at school and I will never forget how friendly and open all these students were towards me from the first day on."

Manfred Sorauf (Ainring), Hirroul / NSW (2003)

"One sentence I will never forget was " If you wear your school uniform, you are not a private person anymore, but a representative of our school! So please behave like this! " Indeed, the teachers had a really close look how we wore our school-uniforms and it was not rare, that teachers asked the students to tie up the socks."

Natalie Jahn (Dinslaken), Eastwood / NSW (2003)

"Most of the students said that they didn’t like the assemblies. I can say that they are in my opinion very interesting and you really feel as a community. (..) When the time was over I was really sad to leave the school. I found so many new friends there and learned a lot. I also got another point of view to my school at home and realized more how important a good school education is for us."

Anja Philippeit (Köthel), Melbourne / VIC (2003)

"A thing that I really loved was going on an excursion with the drama class of my year. We went to Sydney to have a workshop with the writer of a play called "The seven stages of grieving" and later on we got a tour of the Wharf Theatre and in the evening we went into the Opera House (yep, I didn´t only get to see it from the outside) to see that play ("The seven stages of grieving"). I can honestly say that it was the best play I have seen so far in my life because it dealt with the situation of the Aboriginals in Australia, back then and today and I had been pretty interested in that before."

Hannah Melchers, NSW (2002)

"The students, for example, care for older people or they fundraise for handicapped children. Of course, those examples of good will do also occur in Germany but the students, in contrast to those in Germany, are officially asked by the school to do some social service. In my opinion this is good, because you are really encouraged to take some responsibility for your environment."

Philipp Peter Nießen, VIC (2002)

"I noticed that, having the choice between so many subjects, I spent more time thinking about myself and my interests and finally, I learned most in Photography and Visual Arts, because I have always loved doing it in my free time."

Maren Reimer, NSW (2002)

"One unconvenient thing about the uniform was that we had to wear it even on our way to school and back home. When it was cold in the morning, we froze, because we had just the jumper. There were jackets available, but they cost a lot of money, so only a few students had bought them. Another disadvantage is, that the uniform shows the school you attend. Everybody can see how much money the parents have. But this may be a wanted effect."

Victor Brasch, VIC (2002)

"I just found out that school plays a way bigger role in Australia than it does in Germany which I thought was really good because consequently school is much more of a community than it is in Germany."

Hannah Melchers, NSW (2002)

"I looked forward to my first day at school, it was not such a normal feeling that you have before going to a new school. The school I was going to the first week was the school Jinty goes to, a girls high school. I was really excited, not only because it's a girls school. There were so many things to be excited about, the foreign language, the uniforms, how the students will react to me and much more."

Martin Kretschmann, NZ (2002)



Das Leben in Australien


“I really liked that about Australia: their multiculturalism. It starts with my host family, having a Greek host dad and a Dutch host mother. In school I met so many people from different countries all over the world. Everywhere you went, people looked different and talked in different languages. Another thing that I really liked about the Australians is their kindness. If you enter a shop there is always someone asking “Hey, how are you going?” A thing that I would love to take to Germany is the sushi–take-away culture. I loved going to the shopping centers and be able to get two rolls of Sushi as a little snack. These are just a few things that I loved in Australia.”

Ilka Bartsch, Lübeck / VIC (2013)


„Unsere Freetravel-Tage verbrachten wir damit uns sie Strände und die Stadt anzugucken. Wir buchten auch zwei Touren. Die erste Tour ging mit einem Boot hinaus aufs Meer um im „Great Barrier Reef“ schnorcheln zu gehen und die farbenfrohe Unterwasserwelt zu bestaunen. Dies hatte sich wirklich schwer gelohnt. Am nächsten Tag fuhren wir mit einem Bus an den Strand „Palm Cove“, um uns von der tropischen Luft abzukühlen und auch den Ausblick zu genießen. Wir sagten immer wieder, wie unwirklich uns alles vorkäme und dass die Natur so aussehe, wie aus einem Kalender. Auch in einem Hostel zu übernachten war eine ganz neue Erfahrung. Menschen aus aller Welt waren dort untergekommen und das Kochen und die dabei entstehenden Gespräche waren immer interessant. Auch hatten wir dadurch die Möglichkeit das nationale Gericht zu probieren, das Känguru. Zunächst waren wir uns unsicher, da wir diese Tiere eine Woche zuvor noch gestreichelt hatten, aber für viele Australier ist es alltäglich, was uns dann doch zum Probieren bewegte.“

Anneke Speller, Minden / NSW (2013)


„Somit bin ich direkt am ersten Tag von Manly, einem beliebten Surfer-Vorort in meiner Nähe, zum Circular Quay, dem Hauptanlegepunkt der Innenstadt Sydneys, gefahren und durfte die Habour Bridge und das prächtige Opera House bestaunen. Besonders hier prallten für mich zwei Welten aufeinander: Einerseits das historisch geprägte Lübecker-Kleinstadtleben und andererseits das glamouröse Großstadtleben Sydneys.“

Lubna Al-Duri, Hamberge / NSW (2013)


„Am Cape Otway, sahen wir unglaublich viele Koalas, bevor wir uns auf den Weg zu den Twelve Apostels machten, gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang. Es war unbeschreiblich schön, traumhaft, wundervoll... Und für mich ging damit ein Herzenswunsch in Erfüllung.“

Vanessa Geidel, Hockenheim / VIC (2013)


„Ich war wieder einmal beeindruckt von der tollen Landschaft und auch der Freundlichkeit meiner Familie, die mir so viel bot. Dieser Austausch gab mir die Möglichkeit neue Freundschaften nicht nur in Australien zu knüpfen und viele tolle Persönlichkeiten dort kennenzulernen, sondern auch Bekanntschaften mit Leuten in ganz Deutschland zu machen. Ich werde auf jeden Fall weiterhin sowohl mit den Australiern als auch den Deutschen in Kontakt bleiben und diese ganz besonderen Freundschaften pflegen.“

Tabea Braun, Breitenthal / WA (2013)


“So I had the chance to experience the real Aussie farm life, which was really different, but the best thing what could ever happen to me. I loved to watch the farm work and to even join in when I could.”

Melissa Grützmann, Reinfeld / ACT (2013)


„Ziemlich verschlafen und müde bin ich in Sydney angekommen. Was mit sofort auffiel war, dass sämtliches Personal selbst um fünf Uhr morgens mich freudenstrahlend begrüßte und immer ein nettes „Darling“ oder „Love“ an ihre Aufforderungen anhängten. Im Gegensatz zu unserem Deutschen war das eine willkommene Abwechslung.“

Maike Dworschak, Gettorf / NSW (2013)


„Dass Australier im Allgemeinen sehr freundlich und kontaktfreudig sind, kann man gar nicht übersehen. Wenn ich Beispielsweise mit meiner Gastmutter einkaufen war, stellte sie mich jedem der Verkäufer vor und erzählte, wie schöne es doch sei, dass sie mich in der Familie habe. Daraufhin wurde ich fast immer über meine Heimat ausgefragt und nicht selten trifft man im Einwandererstaat Australien auf Menschen, die entweder deutsche Wurzeln oder Verwandte haben und sich sehr freuen mit jemandem darüber reden zu können. So kam es ein paar Mal vor, dass wir zum Tee oder Lunch eingeladen wurden.“

Miriam Kerwien, Bad Doberan / VIC (2013)


“At the beginning you have to say that Australia is so much bigger than Germany. Germany can fit about 22 times in Australia. So the Australians have a completely different way to see distances than the European countries. A two hour trip with the car is for the Germans half a daytrip and for Australians it is for going shopping for example. So I wasn’t surprised when a girl from my school asked me why we don’t drive to Greece just for the day or the weekend.”

Melissa Grützmann, Reinfeld / ACT (2013)


„Zudem würde in Australien garantiert nichts ohne die Mikrowelle oder Frischhaltefolie funktionieren. Nie haben wir frisches Gemüse im Topf gekocht, es wurde immer nur alles mit dem Tiefkühlgemüse in der Mikrowelle erwärmt. Das ist eins der Dinge, die ich lieber in Australien lasse und bin froh darüber, dass wir uns in Deutschland etwas gesünder ernähren.“

Maike Dworschak, Gettorf / NSW (2013)


“My first footie game and probably the most thrilling game I have ever watched. Scotch lost the game 67 to 66, which are a very close score and just the beginning of exciting holidays. I decided to use the holidays to explore the city. I made a list of 30 things which were to do in Melbourne and finally I have done them all. I really wanted to feel as a real Melbournian and I think the best two things you can do are: be in the city and explore it and ask your host parents what they think about it.”

Jan Jochimsen, Elmshorn / VIC (2013)


„Was mich so begeistert hat, war vor allem die No-worries-Einstellung der Australier. Jeder wollte einem immer unbedingt helfen und wenn ein Verkäufer im Supermarkt meinen Akzent bemerkt hat, dann begann erst einmal ein viertelstündiges Gespräch über Austausch und die Unterschiede zwischen Australien und Europa. Niemand in der langen Schlange hat sich jemals beklagt, manchmal passierte es sogar, dass der Rest der Kunden sich kurzerhand dem Gespräch anschloss.“

Alina Bastian, Veitshöchhe / NSW (2013)


„Allein das Autofahren war viel entspannter in Australien. Erst in Deutschland ist mir wieder aufgefallen, wie hektisch es hier zugeht. Jeder Autofahrer hier in Deutschland beschwert sich über einen anderen Fahrer, dass derjenige zu schnell oder zu langsam fährt. Wenn ich am meine Zeit in Australien zurückdenke, kann ich mich nicht entsinnen, dass irgendjemand je über einen anderen Fahrer etwas Negatives entgegengebracht hat. Die Hektik im Land, so wie wir es in Deutschland kennen, gibt es einfach nicht und dies ist mir zum Teil erst im Nachhinein deutlich geworden.“

Tabea Braun, Breitenthal / WA (2013)


„Der Austausch hat gerade dadurch, meine Zukunft sehr beeinflusst und ich denke, dass ich ein bisschen von dem „Australian way of living“ in meinen Lebensstil in Zukunft einfließen lasse. Der „Australische Weg zu leben“ ist ein ganz besonderer. Australier gehen mit Situationen in anderer Weise um, als wir Deutsche. Australier kennen zum Beispiel keinen großen Stress, was mir vor allem in der Zeit klar wurde, als ich eine Australierin bei mir aufnahm. Aber auch bei meiner Gastfamilie, in der Schule oder während meiner Reisen in Australien kamen mir alle Australier sehr entspannt und locker vor.“

Vanessa Dietze, Goch / VIC (2013)


„Die Mentalität und den „wayoflife“ in Australien vermisse ich ebenfalls. Vieles läuft dort entspannter und weniger förmlich ab als hier und die Menschen (auch fremde) sind mir offener, freundlicher und höflicher als in Deutschland begegnet. Natürlich gibt es auch ein paar Sachen, die ich nicht unbedingt vermisse und dazu gehört nicht nur der besondere Brotaufstrich Vegemite. Nach fast einem Term an einer der besten und teuersten Privatschulen für Mädchen in Australien kann ich mich immer noch nicht mit dem australischen Schul-und Bildungssystem identifizieren. Dass der Bildungsstand der Kinder noch maßgeblich vom Einkommen der Eltern abhängt, finde ich unbegreiflich und ungerecht.“

Julina Mintel, Herrnburg / NSW (2013)


„Das Eis war schnell gebrochen, spätestens nachdem ich für das erste Grinsen sorgte, als ich mit einer Selbstverständlichkeit und natürlich ohne zu überlegen auf die rechte Seite des Autos marschierte und entschlossen die Tür öffnete, um als Beifahrer einzusteigen. Ein Blick genügte und ich erinnerte mich, dass in Australien ja Linksverkehr herrscht, die Beifahrerseite folglich links ist. Auf dem Weg vom Flughafen in mein neues zu Hause erklärte sie mir viel über Melbourne und wir kamen schnell ins Gespräch. Ich war überrascht, dass ich ihr Englisch so gut verstehen und selbst relativ flüssig sprechen konnte, auch wenn ich manchmal-ohne es zu wollen- ein deutsches Wort einbaute.“

Lukas Rotter, Threna / VIC (2013)


„Ich war in Australien, genauer gesagt in Melbourne, der wohl kultigsten Stadt Australiens und der lebenswertesten Stadt der Welt. Ich bin im Paradies erlangt, die Sonne schien, alle waren gelassen und schienen ihr Leben zu genießen. Während man sich in Deutschland über steigende Spritpreise echauffiert und mit ausgetrecktem Finger jammert, dass früher alles besser war, ist man positiv eingestellt in Australien, man führt ein ganz anderes Leben drüben. Ein gelassener Lebensstil, die vielen Kontraste dieses Kontinents, aber vor allem die Menschen, sie sind der Schlüssel für diese positiv gestimmte Gesellschaft.“

Alexander Schneider, Tegernheim / VIC (2013)


„Was Australien für mich einzigartig macht, ist das harmonische Zusammenleben und das gemeinsame Lernen der Kulturen. In meiner Heimat Mecklenburg-Vorpommern sind Leute mit Migrationshintergrund eher selten anzutreffen und tun sich teilweise schwer mit der Integration. Bei uns gibt es auf diesem Gebiet noch Vorurteile und Berührungsängste. Da beeindruckte mich Australiens.“

Ulrike Siebert, Neustrelitz / VIC (2013)


„Wir verbrachten den Nachmittag am Strand und abends gab es unter freiem Himmel ein Barbecue „Australian Way“. Auf einem selbstgebauten Grill aus Ziegelsteinen mit einer Metallplatte darauf gab es Chickenwings, Muscheln und natürlich australische Sausages. Alles bei angenehmen 20° C und Mondschein, denn wir hatte gerade Supermoon.“

Benedikt Suhr, Drochtersen / VIC (2013)


„An all diesen Erfahrungen wird schon ein bisschen deutlich, was mir am meisten gefallen hat: Es waren die Begegnungen mit anderen Menschen in Australien. Angefangen von den Lehrern zu denen ich eine freundschaftliche Verbindung hatte, über die tollen Mitmenschen auf meiner Schule, die immer nach mir geschaut haben, z.B. das ich den richtigen Bus nehme, auch wenn ich noch nie mit ihnen gesprochen hatte, bis zu den Busfahrern in Sydeny, die extra für mich ausgestiegen sind, um mir zu zeigen wo ich aussteigen und entlanggehen muss. Da ich diese Freundlichkeit nicht gewohnt war.“

Eva Marie Thiel, Minden / NSW (2013)


„Dazu kam, dass es in Goulburn seit Februar nicht geregnet hatte, also alles aussah wie in einer Wüste, als ich ankam. Später jedoch regnete es so viel, dass alle Straßen überschwemmt waren und wir somit zwei Tage nicht zur Schule gehen konnten. Es war aber auch wirklich wichtig, dass es endlich regnete, da meine Gastfamilie nur von ihrer eigenen Wasserversorgung lebte. Das führte dazu, dass minutenlanges Duschen, bei sechs Leuten nicht möglich war und die Spülmaschine nie benutzt wurde. Im ersten Moment denkt man sich vielleich, wie ein Leben ohne Spülmaschiene in einer sechsköpfigen Familie möglich ist, es stellt sich aber heraus, dass das regelmäßige Abwaschen sogar viel Spaß machte.“

Eva Marie Thiel, Minden / NSW (2013)


„Wie sehr ich die deutsche Ehrlichkeit erst zu schätzen begann, wurde mir in Australien klar. Meine Gastmutter beauftragte zum Beispiel immer meine Gastschwester, mir eine Botschaft zu übermitteln, dass ich doch dies oder jenes bitte machen oder nicht machen sollte. Meiner Gastschwester war das, glaube ich, sehr unangenehm. Ich bat meine Gastmutter, mit mir doch bitte persönlich Probleme zu besprechen, aber leider konnte sie nicht „über ihren Schatten springen“. Ich sprach über das Thema mit Georgia, meiner australischen Gastschwester. Sie erklärte mir, dass sie es in Deutschland schrecklich fand, dass die Leute viel zu ehrlich waren, und ihr das nicht gefallen hatte. Ich lächelte sie an, doch insgeheim konnte ich ihr nach dem bereits Erlebten nicht voll und ganz zustimmen. Da wurde mir klar, wie deutsch ich wirklich bin.“

Vanessa Geidel, Hockenheim / VIC (2013)


„Egal wo man in Australien ist, die Menschen begegnen einem mit einer herzlichen Offenheit und Hilfsbereitschaft.“

Patricia Rubisch, Celle / WA (2013)


„Wir fuhren mit dem Bus auf die Farm der Eltern einer meiner Freundinnen, und verbrachten zwei Tage dort. Inklusive Feldarbeit, Truck fahren, in der Scheune übernachten und Lämmer füttern. Das war eine wirklich tolle Möglichkeit die Leute näher kennen zu lernen(…).“

Sofie Lilli Stoffel, Freiburg / NSW (2013)


Das Leben in Neuseeland


„Am nächsten Morgen fuhren wir mit der Fähre auf die Südinsel. Auch wenn es fast die ganze Zeit geregnet hat, war schon die Überfahrt ein Erlebnis. Durch das turbulente Gewässer der Cook Strait ging es dann in den wilden Marlborough Sound. Nach zwei wunderschönen Wanderungen haben wir am nächsten Mittag den Bus nach Christchurch genommen, wo ich die wahrscheinlich traurigste Erfahrung meines Austausches gemacht habe. Hier wurde mir bewusst, wie groß die Gefahr von Erdbeben tatsächlich ist und vor allem, welche Auswirkungen ein Erdbeben haben kann. Christchurch ist bis heute noch völlig zerstört und gleicht einer Geisterstadt.“

Bjarne Behrens, Ratzeburg / NZ (2013)


“That was the day I learned what it means to be helpful. It is sad to say, but I think it would be difficult to find someone in Germany willing to do this for a work colleague. We Germans would say, “I am sorry, but I do not have the time.” That may be true but I am pretty sure that my host father did not have the time either. However, he decided to make the time because he wanted to help. This does not mean that Germans are not nice people; I am sure there are Germans as helpful as my host dad, but we are always so busy that we forget what is important in life.”

Romy Burkhardt, Plüerhause / NZ (2013)


„Wenn ich an die offene Art der Kiwis denke, fällt mir immer ein Erlebnis dazu ein, welches mich total beeindruckt hat. Ich war mit einer Freundin im neuseeländischen Nationalmuseum, dem Te Papa, gewesen und um uns ein wenig auszuruhen, setzten wir uns in eins der Maori-Häuser. Es hat keine zwei Minuten gedauert und schon saß ein echter Maori neben uns und hat uns von sich erzählt und gefragt, woher wir kommen würden und dann erzählt, was für gute Erfahrungen er mit Deutschen gemacht hätte. In Deutschland wäre so eine Situation vermutlich undenkbar.“

Sophia Weber, Wiefelstede / NZ (2013)

Botschafterrolle


„Ich denken, ich hatte eine besondere Botschaftlerrolle. Ich bin nicht nur als Deutsche nach Australien gereist, sondern vielmehr als ein in Deutschland geborenes, aufgewachsenes und lebendes arabisches Mädchen. Schon in meiner Kindheit habe ich viele Vorurteile erfahren und je älter ich werde, desto mehr mache ich es mir zur Aufgabe diese zu widerlegen. Trotz meiner Abstammung und meiner Religion haben meine Eltern mich nach westlichen Werten erzogen und so fühle ich mich auch als Deutsche. Die meisten, besonders in Australien, waren im Endeffekt auch davon beeindruckt, dass ich zweisprachig aufgewachsen bin und somit sowohl die deutsche als auch die arabische Sprache fließend beherrsche.“

Lubna Al-Duri, Hamberge / NSW (2013)


“Another aspect is that I learned that I was responsible for my own and that I represented the German society with my behaviour and my acting.”

Jan Jochimsen, Elmshorn / VIC (2013)


„Dieser Austausch hat mich nicht nur in vielerlei Hinsicht weitergebracht und beeinflusst. Er hat mir gezeigt, dass man sich mit den richtigen Menschen egal wo auf der Welt zu Hause fühlen kann.“

Miriam Kerwien, Bad Doberan / VIC (2013)


„Unvorstellbar für mich vor dem Austausch war, wie viel Spaß und Freude es macht jemandem die deutsche Kultur beizubringen, aber auch selbst Dinge auszuprobieren, die am anderen Ende der Welt gängig sind.“

Nane Grundmann, Rastede / VIC (2013)


„Allerdings gab es einige Situationen in denen ich mich direkt als Botschafter gefühlt habe. Eine ganz besondere Situation, war als wir mit dem gesamten 11. Jahrgang das Holocaust- und das jüdische Museum besucht haben.“

Johanna Schlegel, Hildesheim / VIC (2013)


„Auch wenn ich nur eine 16-jährige Schülerin aus einer Kleinstadt bin, konnte ich manches Vorurteil ausräumen, deutsche Geschichte teilweise authentisch belegen und vor allem dialektfreies Deutsch bieten.“

Ulrike Siebert, Neustrelitz / VIC (2013)


„Eines der größten Ziele der Organisation war es seine Rolle als Botschafterin umzusetzen. Dies ist mir meiner Meinung nach gut gelungen, denn ich konnte Vorurteile aus dem Weg schaffen, wie zum Beispiel Geschichtliches über Deutschland, den Nationalsozialismus, aber auch aktuelle deutsche Kultur. Ich war häufig überrascht, wenn ich diese Vorurteile aus dem Weg schaffen musste, da es Dinge waren, die für mich als selbstverständlich galten.“

Anneke Speller, Minden / NSW (2013)


„Man bemerkt selber wie man sich mehr und mehr einlebt, die Kultur immer weiter, nicht nur versteht, sondern anfängt zu leben.“

Victoria Stratmann, Markkleeberg / NSW (2013)


„Manchmal gab es banale Situationen in denen ich urplötzlich einfach gefragt wurde, wie genau das in Deutschland aussehen würde, wie zum Beispiel die Schulpausen oder die Nachmittage. Und obwohl einem diese Situationen ganz alltäglich vorkommen, waren genau das die Momente in denen ich mir bewusst wurde, dass ich nicht nur für mich selbst da bin, sondern dass ich ganz Deutschland vertrete.“

Nane Grundmann, Rastede / VIC (2013)


„Ihnen (den Mitschülern) klar zu machen, dass wir mittlerweile auch in einem sehr multikulturellen Land leben war relativ schwer, denn die Vorstellung davon kollidierte mit ihrem Bild von Deutschland.“

Ana-Sophia Burkard, Hügelsheim / NSW (2013)


„Weil meine Gastfamilie jüdisch war, gab es immer freitags zum Shabbat ein spezielles Essen. Es war eine ganz tolle Erfahrung in einer Familie mit einer anderen Religion zu leben und dass kein Schweinefleisch und Fisch gegessen wurde, hat mich nicht gestört.“

Julina Mintel, Herrnburg / NSW (2013)


„Ich war auch überrascht, wie genau die deutsche Vergangenheit im Geschichtsunterricht behandelt wird. In der Schule kamen meist Fragen nach dem deutschen Alltag auf, was für Fächer wir in der Schule haben und, wie ich schon erwähnt habe, ob es bei uns überall schneit.“

Lukas Rotter, Threna / VIC (2013)


„Auch jetzt fühle ich mich noch als Botschafterin, denn ich finde es wichtig, Vorurteile abzubauen und sehe die Völkerverständigung als wichtigen Grundstein unserer Zukunft an.“

Eva Marie Thiel, Minden / NSW (2013)


„Mir haben diese Gespräche und mein Leben als Deutsche in Neuseeland unglaublich viel gebracht, weil ich inzwischen viel reflektierter meine Identität als Deutsche sehen und schätzen kann.“

Sophia Weber, Wiefelstede / NZ (2013)


“Ich habe mich nie konkret als Botschafterin gefühlt, sondern habe versucht durch mein angemessenes Verhalten Deutschland zu repräsentieren und Fragen zu beantworten, wie z.B., ob ganz Deutschland noch Hitler, sein System und seine Ideolgien weiter verfolgen. In Deutschland haben wir unserer australischen Gastschülerin viel deutsche lebendige Geschichte gezeigt. Manchmal habe ich mit ihr Filme, wie z. B. „Good Bye Lenin“ oder Dokumentationen wie die immer noch vorhande Bewegung der Neo Nazis angeschaut, die dann bei ihr kritische Fragen ausgelöst haben. Auch jetzt fühle ich mich noch als Botschafterin, denn ich finde es wichtig, Vorurteile abzubauen und sehe die Völkerverständigung als wichtigen Grundstein unserer Zukunft an.“

Eva Marie Thiel, Minden / NSW (2013)


„Im Rahmen des Theaterunterrichts habe ich während meines gesamten Aufenthalts einen Monolog von Sophie Scholl in ihren letzten Stunden entwickelt, den ich dann in meiner letzten Assembly aufgeführt habe. Besonders schön war es für mich, darauf so eine gute Resonanz, sowohl von Mitschülern als auch von Lehrern zu bekommen und vor allem war es mir wichtig eine Person auszuwählen, die für den Widerstand gegen die Nazis steht.“

Sophia Weber, Wiefelstede / NZ (2013)


„Zuhause ergriff ich einige Male die Initiative, für die 5-köpfige Familie zum Teil deutsch und zum geringeren Teil russisch zu kochen, um mit ihnen etwas von meiner Kultur zu teilen. Es war aufregend, auf Geburtstagen oder auf Afterpartys von Abschlussbällen der „Deutsche“ zu sein, mit dem sich jeder unterhalten wollte und der von seinen ersten Eindrücken berichtete.“

Alexander Schneider, Tegernheim / VIC (2013)


„Ein Mädchen aus meinem Jahrgang, die später eine meiner besten Freundinnen wurde, kam ganz direkt auf mich zu und fragte mich einfach, ob ich mich für mein Land schäme. Zuerst war ich ziemlich perplex, an so eine Direktheit war ich nicht gewohnt, aber dann antwortete ich ihr, und zwar mit der Gegenfrage, ob sie sich nicht für ihr Land schämt und wies sie darauf hin, dass auch Australien traurige Passagen in seiner Geschichte hat und ließ unter anderem das Stichwort „Stolen Generation“ fallen. Natürlich erklärte ich ihr, dass ich mich nicht für mein Land schäme, deshalb aber noch lange nicht diesen Teil der Geschichte ausblende, man darf diesen Teil der Geschichte nicht vergessen, das heißt aber nicht, dass man die Schuld auf sich nehmen muss.“

Johanna Schlegel, Hildesheim / VIC (2013)


„Dass dieses Stipendium mit einer Botschafterrolle verbunden war und wir die Organisation, genau wie Deutschland repräsentieren, wurde in der Vorbereitungszeit vor unserem Auslandsaufenthalt immer wieder deutlich gemacht. Wir sollten uns dementsprechend verhalten und uns aber vor allem gegenüber dem was uns erwartet offen und tolerant zeigen. Das ich wirkliche ein Botschafterrolle besitzen, wurde mit mehrmals bewusst. Natürlich als wir zum Ende unseres Aufenthalt zu Besuch in der deutschen Botschaft in Sydney waren, aber auch als ich gebeten wurde im „Assembly“ vor der ganzen Schule zu sprechen.“

Miriam Kerwien, Bad Doberan / VIC (2013)


„Im Gegensatz zu meiner Gastmutter koche ich sehr gerne und irgendwann fing ich dann an gelegentlich für meine Familie zu kochen, denn ich konnte mir nicht vorstellen drei Monate durchgehend Pommes zu verzehren. Ich startete mit kleineren Sachen wie Pfannkuchen und einfachen Kartoffelaufläufen. Meiner Familie schmeckte mein Essen immer gut und so konnte ich Ihnen auch ein bisschen die deutsche Küche zeigen.“

Tabea Braun, Breitenthal / WA (2013)


„Manchmal gab es banale Situationen in denen ich urplötzlich einfach gefragt wurde, wie genau das in Deutschland aussehen würde, wie zum Beispiel die Schulpausen oder die Nachmittage. Und obwohl einem diese Situationen ganz alltäglich vorkommen, waren genau das die Momente in denen ich mir bewusst wurde, dass ich nicht nur für mich selbst da bin, sondern dass ich ganz Deutschland vertrete.“

Nane Grundmann, Rastede / VIC (2013)


“One thing I did not expect was how widespread the stereotype is that all Germans drink beer, eat pretzels, and are Nazis. The first two stereotypes may sound funny, but the third is very alarming. In our English lessons we talked about Schindler’s List. That was very interesting, especially because the students could ask me about what they did not understand. I am glad that I had the opportunity to tell people what I, as a German, think about our history.”

Romy Burkhardt, Plüerhause / NZ (2013)


„Für mich war es unglaublich wie präsent Deutschland in Australien ist. Deutsche Autowerbung im Fernsehen, große Konzerne in der Innenstadt und Deutschunterricht an sehr vielen Schulen in Sydney, die bei mir immer die Frage aufwerfen weshalb man in Australien Deutsch lernt. Der Grund ist mir meist noch ziemlich schleierhaft, aber vielleicht kann ich als Deutsche einfach nicht sehen wie unsere Sprache für Ausländer attraktiv sein kann.“

Ana-Sophia Burkard, Hügelsheim / NSW (2013)


„So oft wie möglich zu versuchen meine Botschafterrolle zu erfüllen, hat den Aufenthalt nur bereichert, denn so sind oft interessante Gespräche/Diskussionen entstanden. Die Vorstellungen, dass fast das halbe Jahr Schnee liegt und dass 80 Millionen Deutsche gar nicht auf die „kleine“ Fläche Deutschlands passen, waren sehr verbreitet. Als Botschafterin habe ich mich auch gefühlt, als ich einer Bekannten im Detail das deutsche Mülltrennungssystem, das in Australien sehr viel einfacher gehalten ist, erklärt habe.“

Julina Mintel, Herrnburg / NSW (2013)


„Ich muss jedoch hinzufügen, dass ich mich oft nicht nur als Botschafter Deutschlands, sondern vielmehr Europas, gefühlt habe, wenn es um die kulturellen Aspekte unseres Lebens ging. Da viele Australier, die ich getroffen habe, ihren Kontinent noch nie verlassen hatten, beziehungsweise noch nie in Europa waren, begegnete ich vielen, die einfach von der geografischen Nähe so vieler einzelnen Länder fasziniert waren.“

Alina Bastian, Veitshöchhe / NSW (2013)


„Außerdem zeigten viele Australier reges Interesse an Deutschlands Kultur, Vielfalt und Geschichte, weshalb sie selbst gerne einmal nach Deutschland reisen möchten. Dabei habe ich meinen Freunden immer angeboten, bei mir für ein paar Tage zu wohnen und ihnen die Stadt Halle zu zeigen.“

Alexander Bade, Halle/Saale / NSW (2013)


“I enjoyed answering the people’s questions and sharing my life with them like they shared their life with me. I hope that they know more about Germany now. As well as I talked about life I tried to behave well. Because I knew I would be in their minds for a long time like the German exchange student they had one year ago. They were not even friends with him but they told me about him.”

Ilka Bartsch, Lübeck / VIC (2013)


“Only two years ago he (my hostbrother) had received the scholarship from SAGSE and he had lived for three months in a little village in Bavaria. That’s why my family even more thought whole Germany would be like Bavaria. So I told them, that we do not wear Dirndls at all where I live at the Baltic Sea in the North of Germany and that instead of Weißwurst and Brezeln we eat a lot of fish.”

Ilka Bartsch, Lübeck / VIC (2013)


„Ich versuchte mich zu revengieren, indem ich ihnen regelmäßig deutsche Spezialitäten backte und kochte, wie beispielsweise Apfel-Streuselkuchen oder gebrannte Mandeln. Sie genossen dieses sehr und ich freute mich, ihnen die deutsche Küche näherbringen zu können. In der Schule hatten wir manchmal „subjectparties“, bei denen wir zusammen gegessen und gefrühstückt haben. Auch dorthin brachte ich viele deutsche Köstlichkeiten mit, was einige Mädchen schon dazu veranlasste, Deutschland als neues Traumreiseziel zu sehen.“

Lubna Al-Duri, Hamberge / NSW (2013)


"Before I went to Australia, Europe had been the centre of the world for me. I couldn’t imagine what other countries know about us or read about us. But Australians think the same about Australia. I tried to get a German newspaper in Sydney. I had been in over 16 news agencies to find one, but I couldn’t find one. In Australia I can’t read a lot about Germany or even Europe. Australian news is influenced by Asia and America. But what can you read about Australia in German newspapers? Nothing."

Julian Rydzek (Burgdorf), Killara/NSW (2004)

"In whole we were three exchange students in my year. There was a girl from Brazil, another girl from Norway and me from Germany. All the other students were very interested in us, because many students just know Australia, they want to be informed about our way of life, culture and our every day life. We were something special, because we could speak more than just one language and came from the other part of the world."

Tobias Morell (Dinslaken), Kingsvale/NSW (2004)

"We had very interesting discussions on Germany and international politics and I believe that I succeeded in bringing my culture a bit closer to them. After a few weeks, I visited the year 11 German class and gave them a presentation of life in Germany. I showed them photos and told them how life is different in Europe. They were particularly interested in the normal school day of a German student and in the image Germans have of Australia."

Patrick Mittendorf (Mühlheim), Edithvale/VIC (2004)

"And their knowledge of Germany was quite good and extensive. I was really impressed because for the first time I could see my own countries’ reputation in a country so far away from Europe. It was so interesting, the people in New Zealand like Germany, when they hear you are German, they are very excited and surprised and they ask you lots of things where you come from (..) about what’s going on there now and so on."

Birte Houdelet (Stralsund), Pakuranga/NZ (2004)

"I hope very much that my acting and behaviour improved the relationship between our nations. I got to know how people live in the other part of the world, and so it is easier for me to understand them and their problems."

Malte Genz (Hamburg), Melbourne/VIC (2004)

"Most of the pupils at my school are very interested in Germany and also in German history. (..) All in all, the pupils at my school didn’t know much about Germany and its history. Some didn’t know about the Berlin Wall, but they asked without any prejudices and they weren’t abusive. (..) I wasn’t confronted with any Nazi things at my school but one day I listened to the radio and heard DJ Adolf, which is techno music mixed with speeches of Adolf Hitler. The youths probably laugh about it but I explained them why I don’t think it is funny. This example showed me again that a lot of people don’t know much about Germany (..)."

Felix Fröhlich (Mannheim), Woronora Heights/NSW (2004)

"It is sad to say but some people still had a bad view over our country and I really hope that I could make clear that kind of misunderstanding and to improve their point of view of Germany. I hope that I could make them think different about Germany and maybe wake up their interests."

Friederike Nürge (Varel), Eltham North / VIC (2003)

"That is one of the important aspects about the exchange, it builds up long lasting international relationships and friendships. (..) This principle of exchange (..) helps, thanks to the founder of the exchange, Fritz von Einem-Joosten and its sponsors, to bring a modern, peaceful Germany a bit closer to the minds of Australian people. The idea of this exchange is really worth supporting it, therefore I’m willing to volunteer for the exchange in the future and I thank all the people who made this wonderful experience possible for me."

Manfred Sorauf (Ainring), Hirroul / NSW (2003)

"It was a great time and now, that I am back in Germany I love to tell my friends about my time in Australia. I am happy that I got the chance for all of those experiences and to get to know all those wonderful Australian people. I have learned so much about the Australian way of life and I think I was also able to teach my friends in Australia a bit about the way I live here in Germany."

Evelyn Konrad (Stuttgart), Williamstown / VIC (2003)

"Most of the boys’ knowledge reached to the time of the Second World War, but they didn’t know what happened after the war in Germany, because they didn’t learn that in school. That is the reason why I think student exchanges are very important and in these situations I felt that I was able to improve the relations between Australia and Germany a little bit."

Christian Lessmeier (Leopoldshöhe), Pennant Hills / NSW (2003)

"All in all, the knowledge about Germany and Europe was not so big. I was glad to join different classes to answer questions. (..) They were very interested and it was nice to give them something back for all the kindness and friendliness they gave to me. (..) Most of the girls knew something about Germany because they had taken German for at least three years. Some of them had been to Germany either for the holidays or for an exchange like myself. I also learned that I could be proud of Germany in some aspects."

Josephine Tiedtke (Stralsund), Hornsby / NSW (2003)

"Of course some people I met had some prejudices against Germany, usually because of the two world wars and some stories they had heard. But I was able to smooth out the prejudices or reservations. With my knowledge about the Second War and its background I was able to answer all the questions they had."

Katharina Staudinger (Meschede), Balwyn / VIC (2003)

"My host dad was very interested in German history and we spent hours with conversations about the World War II and the former East Germany. For me it was very interesting which opinion my host dad had and the way he was thinking of the things that had happened. We even started argumentations because each of us was convinced of his / her opinion. And we wanted to explain or convince the other one. It has been a really fantastic experience. Though my host sister could not understand how we could talk about such things."

Claudia Hocke, NSW (2002)

"Many of them were interested in life in Germany and asked me many questions which I was more than happy to answer. Most of the girls knew at least some things about Germany because most had once taken German for at least three years."

Angelika Daniels, NSW (2002)

"The relationship to my host father was different. I didn't spent much time with him, but when he was at home I had wonderful conversations with him, till late at night. We talked about our different cultures, the social systems in our countries and what life is like in Germany. We compared the German and Australian school system and talked about politics, the Second World War, the German Wall and the reunification. He hasn't been to Europe yet. Nevertheless, he was interested in everything that I told him about our continent. That was great fun and I tried to do my best, because I wanted to give him an idea of my life and my home."

Gesine Heinrich, NSW (2002)


persönliche Weiterentwicklung


„Und ich denken, dass mich nicht nur meine Zeit in Australien verändert hat, sondern, dass alles schon sehr viel früher begann: und zwar bei meinem Entschluss eine Zeit im Ausland zu verbringen. Ich hatte aus eigenem Antrieb den Wunsch einen Schüleraustausch zu unternehmen. Mir ging es aber vor allem um die Erfahrung, ein anderes Schulsystem kennenzulernen und wirklich das auszuprobieren, was ich bisher nur im Fernsehen gesehen hatte. Als ich das Programm der GDANSA entdeckt hatte, war ich begeistert! Ich wusste, würde ich tatsächlich ein Stipendium, ob Teil- oder Vollstipendium, erhalten, würden meine Eltern sich mir nicht in den Weg stellen und mir auch die restlichen Ausgaben der Reise finanzieren.“

Lubna Al-Duri, Hamberge / NSW (2013)


„Ein Stipendium zu bekommen hat mir Selbstvertrauen gegeben. Genau dieses Vertrauen, dass ich alles schaffen kann, wenn ich mich nur traue, hat mir in Australien geholfen.“

Marlena Lindauer, Hornburg / VIC (2013)


„Obwohl ich plötzlich am anderen Ende der Welt eine zweite Familie habe, weiß ich jetzt, wie unersetzlich meine eigene Familie ist und dass ich ihnen genau das auch zeigen sollte.“

Marlena Lindauer, Hornburg / VIC (2013)


„Ein weiterer Gewinn war meine Fähigkeit, mit neuen, ungewohnten Situationen umzugehen. Auch zu akzeptieren, das sich manche Dinge nicht ändern lassen.“

Eva Marie Thiel, Minden / NSW (2013)


„Ich sprachmehr Leute an, wurde kontaktfreudiger und schon nach recht kurzer Zeit hatte ich ganz viele neue Freunde gefunden. Aufeinander zuzugehen, und das dazu noch ohne Vorurteile auf Grund des Aussehens von jemandem, ist ein wichtiger Aspekt meiner persönlichen Weiterentwicklung. Alles in allem kann ich zu meiner persönlichen Entwicklung sagen, dass sich mein Horizont durch diesen Austausch erweitert hat und ich all diese Erfahrungen und Entwicklungen in meiner Zukunft sehr gut nutzen kann.“

Vanessa Dietze, Goch / VIC (2013)


„Wenn ich mir jetzt vorstelle, in eine fremde Schule gegangen zu sein, ohne perfekte Kenntnisse der Landessprache und ohne auch nur eine einzige Person die sich dort dauerhaft um mich gekümmert hat bin ich ziemlich stolz darauf und ich glaube gerade dieser Punkt des Austausches hat mich fürs Leben geprägt.“

Nane Grundmann, Rastede / VIC (2013)


„Außerdem ist es nun für mich selbstverständlich, dass ich nun viele Dinge selber mache, um die sich früher noch meine Eltern gekümmert hätten.“

Niklas Resch, Rheinstetten / NSW (2013)


„Mir haben diese Gespräche und mein Leben als Deutsche in Neuseeland unglaublich viel gebracht, weil ich inzwischen viel reflektierter meine Identität als Deutsche sehen und schätzen kann.“

Sophia Weber, Wiefelstede / NZ (2013)


„Die gesamte Freie Reisezeit war auch eine große Herausforderung für uns: Wir mussten sie selbst planen, Hostels und Flüge buchen, uns selbst versorgen und was sonst noch angefallen ist. Diese knappen fünf Tage haben auch zu meiner Weiterentwicklung beigetragen, denn ich denke, dass wir alle viel selbstständiger geworden sind. Auch konnten wir so beweisen, dass wir nicht unbedingt auf jemanden angewiesen sind, sondern durch aus in der Lage sind eine solche Reise anzutreten und durch zu planen.“

Maike Dworschak, Gettorf / NSW (2013)


„Ich habe gelernt, kreativ zu sein und einfach mal etwas Neues auszuprobieren. Aber vor allem habe ich gelernt, dass ich stolz darauf sein kann, Deutsche zu sein.“

Sophia Weber, Wiefelstede / NZ (2013)


„Ich habe mich verändert, Australien hat mich verändert. (…) sich selbst mehr zuzutrauen, nicht immer zu denken du schaffst das nicht oder du hast das nicht verdient. Es macht einen einfach zu einem stärkeren, selbstbewussteren Menschen“

Ana-Sophia Burkard, Hügelsheim / NSW (2013)


„Diese Selbstständigkeit war eine völlig neue Erfahrung und eine Herausforderung, aber die Organisation hatte sich spätestens beim Blick durch die Taucherbrille auf das Great Barrier Reef gelohnt.“

Felix Boxler, Lauf / VIC (2013)


„Ich konnte unzählige Känguruhs beobachten, das Landleben mit den Schafen genießen, mich auf das Leben mit und in meiner Familie konzentrieren. Mein Englisch war zu Beginn der Reise mehr als schlecht. Gerade in meiner deutschen Schule hatte ich erhebliche Probleme mit der Fremdsprache „Englisch“. Eines meiner großen Ziele und Wünsche war, hinsichtlich der englischen Sprache erhebliche Fortschritte zu machen. Mein Englisch wurde so gut, dass ich problemlos mit meiner Gastfamilie und Freunden kommunizieren konnte.“

Eva Marie Thiel, Minden / NSW (2013)


„So konnte ich beispielsweise durch die Wahl meiner Schulfächer Themengebiete kennenlernen, die es so in Deutschland in der Schule nicht gibt, die ich mir aber für mein Studium vorstellen konnte. Durch den Austausch ist mir viel klarer geworden, was ich mir vorstellen kann, in meinem Berufsleben zu machen und was nicht. So wurde mein Interesse in Geschichte und Wirtschaft durch den Austausch eher bestärkt, während ich Jura als potentielles Studienfach ausschließen konnte. Eine weitere Sache, die mir durch den Austausch klargeworden ist, ist dass auch in einem englischsprachigem Land und auf einer englischsprachigen Schule so gut zurechtkomme, dass ich es mir gut vorstellen kann, einmal im englischsprachigem Ausland zu studieren oder zu arbeiten.“

Niklas Resch, Rheinstetten / NSW (2013)


„Der anfängliche Gedanke, dass mein Auftreten und Handeln die Gedanken der Australier über Deutschland beeinflusst, erfüllt mich nicht mehr mit Sorge sondern mit Stolz. Auch wenn ich nur eine 16-jährige Schülerin aus einer Kleinstadt bin, konnte ich manches Vorurteil ausräumen, deutsche Geschichte teilweise authentisch belegen und vorallem dialektfreies Deutsch bieten. Ich habe als Tochter, Schwester, Mitschülerin und Freundin drei Monate in Australien gelebt. Dabei habe ich andere Gewohnheiten respektiert, Toleranz und Geduld geübt und dennoch bin ich mir selbst treu geblieben.“

Ulrike Siebert, Neustrelitz / VIC (2013)


„Ich habe mich vielleicht gar nicht so sehr verändert, sondern mich einfach nur genauer selbst definiert. Schon in Australien habe ich mich manchmal gefühlt, als würde ich immer mehr aus mir rauskommen und am Ziel ankommen. Natürlich gibt es ein solches Ziel im Leben nicht, sehr wohl gibt es meiner Meinung nach aber einen Punkt, an dem man seiner eigenen Persönlichkeit gerecht wird. Ich fühle mich nun viel mehr dort angekommen und bin mit mir selbst zufrieden.“

Alina Bastian, Veitshöchhe / NSW (2013)


„Darüber hinaus hat der Austausch mein Fernweh verstärkt und ich würde gerne nochmal an einem Schüleraustausch teilnehmen und plane, nach dem Abitur ins Ausland zu gehen. Nachdem ich nun die australische Kultur und die Menschen kennengelernt habe, bin ich neugierig noch viele weitere zu erleben. Zudem habe ich auch noch ein verstärktes Gefühl dafür bekommen, wie wichtig Völkerverständigung und Schüleraustausch für das gegenseitige Verständnis sind. So gibt es in Australien und Deutschland immer noch viele Vorurteile bezüglich des Landes und der Menschen dort.“

Julina Mintel, Herrnburg / NSW (2013)


“Also my personality changed. I became a lot more independent. To organise five days of travelling at the other side of the world in a group of six people is a big challenge and we can be proud that we managed it. Also flying in a group of teenagers without any adult was sometimes a bit difficult but at the end it was an experience I don’t want to miss. After this exchange I am more self-confident.”

Melissa Grützmann, Reinfeld / ACT (2013)


“I also learned how to deal with difficult situations without having parents or friends to help. I would not say that I was not self-confident before the exchange, but in some situations I was overextended and did not know what to do. These situations were never extremely difficult but I still was often unable to solve the problem. Now I can laugh about things I worried about before. Not only does this make my life easier now, but it also allows me to help my friends better deal with their stress if they’ve bitten off more than they can chew.”

Romy Burkhardt, Plüerhause / NZ (2013)


„Einige Dinge die ich in Australien gemeistert habe, bewundere ich im Nachhinein und betrachte stolz meine Reaktionen und mein Verhalten in diesen. Weil ich am anderen Ende der Welt wohnte, in einer Umgebung gelebt habe, in der eine andere Sprache gesprochen wird, alleine in eine Schule gegangen bin, in der ich niemanden kannte, mit meinen Mit-Stipendiaten alleine Flüge gebucht und angetreten habe, eine ganze Reise nach Queensland mit ihnen selbst organisiert habe, und vor allem weil ich ohne Scheu auf alle Menschen und Erlebnisse zugegangen bin und geblickt habe, dadurch hat sich meine Persönlichkeit entwickelt, sodass ich nun, wieder zurück in Deutschland, vieles anders, vielleicht auch entspannter sehe und angehe.“

Nane Grundmann, Rastede / VIC (2013)


„Es macht einen einfach zu einem stärkeren, selbstbewussteren Menschen, ohne seine Familie auf der anderen Seite der Welt zu leben. Mich hat es in dem Glauben gestärkt, dass ich mein Leben selbst in die Hand nehmen kann und Entscheidungen treffen, die ich für richtig halte. Wer einmal sieht, dass er alleine in einem anderen Land bestehen kann, glaubt auch daran überall sonst zu bestehen. Das sind Dinge die man zuhause auf der Couch nicht lernen wird, dazu muss man schon aufstehen und die Welt in Angriff nehmen.“

Ana-Sophia Burkard, Hügelsheim / NSW (2013)


„Wenn ich auf das letzte Jahr zurückblicke, denke ich auf jeden Fall, dass ich super viel gelernt habe und mich wahrscheinlich auch verändert habe, beziehungsweise weiterentwickelt. Durch Acacia und ihre Familie habe ich einen ganz anderen, viel kreativeren Lebensstil kennengelernt, von dem ich auf jeden Fall etwas für meinen eigenen übernehmen kann.“

Sophia Weber, Wiefelstede / NZ (2013)


„Die Freiheit einen anderen Teil Australiens für fünf Tage sehen zu dürfen, wird jedem Jahrgang durch den Freetravel gewährt. Diese fünf Tage haben mich insofern beeinflusst, dass ich nun ein Stück selbstständiger bin als zuvor. Ich bin im Nachhinein stolz auf mich und den Rest meiner Gruppe, dass alles so gut funktionierte. Vielmehr habe ich in dieser Zeit aber auch gelernt, mich besser mit den Meinungen und Vorstellungen anderer zu arrangieren. Auch wenn wir eine wirkliche großartige Zeit zusammen hatten, ist es uns manchmal schwer gefallen eine Lösung für Problem als Gruppe zu finden. Im Nachhinein sind unsere Meinungsverschiedenheiten aber positiv zu sehen, da ich für meinen Teil daraus gelernt habe, besser mit solchen Situationen fertig zu werden.“

Miriam Kerwien, Bad Doberan / VIC (2013)


„Der Austausch hat meine Zukunft insofern beeinflusst, dass mein Interesse an anderen Kulturen viel größer geworden ist. Mein Plan für nach dem Abitur ist es weitere Länder zu bereisen, um dort eventuell als Au-pair tätig zu sein, denn ich bin der Meinung, dass man nur durch aktives Leben in einer Familie auch den Alltag in fremden Ländern kennenlernt und dass man als Tourist oft nur die Sehenswürdigkeiten und kaum das Leben der Bevölkerung entdecken kann, welches ich als genauso interessant empfunden habe.“

Tabea Braun, Breitenthal / WA (2013)


„Ich wollte aber keinen Nachmittag verschenken und habe schon sehr bald begriffen, dass ich einen aktiven Aufenthalt selbst in die Hand nehmen musste. Im Nachhinein bin ich aber der Meinung, dass es vielleicht sogar gut war, keine besonders interessierte oder engagierte Gastfamilie zu haben, da ich auf diese Weise gelernt habe, Eigenverantwortung zu übernehmen und im Nachhinein sagen kann, dass ich für das die besten Momente und Erlebnisse selbst gesorgt habe.“

Alina Bastian, Veitshöchhe / NSW (2013)


“Although I am an open and self-confident person, I have always been very shy when I met new people. That is how it was when I came to Australia. Then I realized that I only have two and a half months. So I started talking to people, what was no problem because everyone was interested in ‘the German exchange student’. It still took me some time to get confident with these people. Just in the last three weeks I became close friends with some of them. I could have started earlier trying not to be that shy anymore but I am glad that I did it at all.”

Ilka Bartsch, Lübeck / VIC (2013)


„Ich bin viel selbstbewusster geworden, seit ich so viele Dinge wie zum Beispiel den Freetravel selbst organisiert habe. Ich bin offener für Neues, mutiger neue Wege einzuschlagen und insgesamt einfach glücklicher, durch all die schönen Erlebnisse, an die ich mich gerne erinnere.“

Bjarne Behrens, Ratzeburg / NZ (2013)


„Ich persönlich merke auch, wie mich die Zeit in Australien verändert hat. Dadurch, dass ich drei Monate von meinen Freunden und meiner Familie getrennt war, musste ich vermehrt lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Ich wurde selbstständiger. Des Weiteren habe ich gelernt, wie ich mich in einer fremden Umgebung zurecht finde. Mich auszudrücken in einer fremden Sprache fällt mir ebenfalls leichter. Außerdem boten mir Australien und meine Gastfamilie die Chance eine neue Kultur kennen und verstehen zu lernen. Weiterhin habe ich gelernt, offener gegenüber anderen Menschen und Neuem zu sein.“

Alexander Bade, Halle/Saale / NSW (2013)


"Now I see it isn’t important that you do what other people expect; it is better to stand up for what you believe in. You can’t say the others did the same. You have to be responsible for your own action, you have to be confident to say: ”No” if you think it is false. I believe the eleven weeks in Australia helped me to have this abilities. I hope I will have the courage to go my own way not influenced by others."

Julian Rydzek (Burgdorf), Killara/NSW (2004)

"The absence of my German friends made me think about them regularly and unconsciously I also thought about very old friends (..). The absence also makes you realising who you are missing most."

Lukas Schneider (Köln), Melbourne/VIC (2004)

"Every exchange student had the opportunity of going on an independent trip together with some other exchange students. (..) The trip helped me to become more self-confident and independent because we had to organise the whole trip ourselves and it worked very well."

Sonja Retzlaff (Steinhagen), Gymea/NSW (2004)

"Another thing is, that I became more relaxed, which is very good for me. In Germany I have sometimes a "to-do-list” for a day (..). I didn’t change into another person, because of this exchange, I just know that I should see some things now in a different light and should try to do the best out of every situation!"

Tobias Morell (Dinslaken), Kingsvale/NSW (2004)

"After my arrival in Germany a lot of people said that I changed my opinion about different issues. I think to be alone in a foreign country for a few months is very good for building one’s character. I think I became more objective and self-confident in this time. It was also a good experience, because I saw how it is not to live in my normal surrounding and wtih my family. In the future I will go to another city for studying and there I have to stay on my own legs. I could see how it is in the weeks in Australia."

Julian Berg (Ahlen), Haberfield/NSW (2004)

"During my stay in Australia I experienced positive and negative things. In this time being away from home I became more independent and prospective. I learned to organize myself in a better way than I did before. I am also more self-confident and open-minded now. I have no problems to ask foreign people for help even in a for me foreign language."

Katharina Littkemann (Sprockhövel), Eastwood/NSW (2004)

"The experiences I’ve done had a formative influence on my personality and I think I became more open minded, tolerant, understanding and loving towards different cultures and people. Furthermore my horizon was broadened, especially my knowledge of the English language and I learned to manage things and coping with problems on my own."

David Leßmann (Warstein), Beaumaris/VIC (2004)

"I learned a lot because of this exchange. Most important of all, I learned what it is like to be on your own in a strange country. I learned how to make new friends and how to be open for new experiences. Not all experiences were good, but all of them taught me something. And I hope that I was able to teach the people I met a bit more about Germany and my life over here. Being away from your normal life gives you the distance to actually think about it. (..) Being on the other side of the world made me appreciate all the different people I met. I hope that I will stay in contact with my host families and the friends I made for years to come. Because Australia really means a lot to me now."

Julia Heckmann (Bremen), Warragul/VIC (2004)

"My view of things has changed. Now it is easier for me to understand that different regions or different environmental conditions create different life styles. I am more open now for new things, for other people, their habits, their religion and their problems and also for their languages."

Karin Hubbuch (Ladenburg), Annangrove/ NSW (2004)

"Of course I’ve heard of the term "the time of my life” before I was in New Zealand, but I didn’t know what the people want to express by these words. Now I know and I understand... It was one of my best times I had so far and in these 10 weeks I’ve probably learned more about the world than in the 17 years before. (..) Of course I knew before that there are different countries and different cultures, but at the moment I experienced that on my own, I got curious of all the other things I haven’t seen yet."

Anika Regett (Groß Grönau), Timaru/NZ (2004)

"An exchange can open everyone’s eyes and increase the tolerance for other cultures and mentalities."

Pia Schmittmann (Bäsweiler), East Malvern / VIC (2003)

"I loved the attitude of the people over there. Somebody told me :"You only get out what you put in!" I wrote that sentence down where I can read it every day because it makes me working harder for get closer to my aims. In our daily life we forget our real wishes and dreams and after that journey I was sure that I like to travel and I want to see more of the places the world offers."

Friederike Nürge (Varel), Eltham North / VIC (2003)

"We grew up during the 10 weeks. I am very thankful that I was able to earn this chance and these experiences. I will forever think about these weeks with two feelings: absolute happiness and sadness because I got to know one of the most beautiful countries and I had to leave it for a long time. But I know I will go back."

Julita Sander (Berlin), Auckland / NZ (2003)

"We have learned to work in a team, to listen to the wishes and problems of our mates and to make our own way in a foreign country. This made me much more experienced and grown-up."

Helen Wolf (Meschede), Artarmon / NSW (2003)

"In Australia I had to organise many things on my own without any help for example from my parents like booking our Free Travel including flights and youth hostels. Although my host family tried to support me in many ways I did often had to make my own decisions. (..) Of course, sometimes I had to cope with problems and negative situations but I had to learn how to manage it and now, a few weeks back in Germany, I can say I was quite successful."

Katharina Staudinger (Meschede), Balwyn / VIC (2003)

"I have learned a lot in Down-Under and I am sure that my thinking developed. I am more self - confident now and got my own opinion. The behaviour to other people also changed and I learned to be more tolerant. Thank you very much for that!"

Elina Pohl (Elz), Glen Iris / VIC (2003)

"My preparedness to approach foreign people which had always been a difficult point for me has improved a lot and of course my English is much better than before. I can speak it fluently now, almost like German and that gives me the opportunity to speak with half of the world's population without any language problems - what a wonderful imagination! But the best is that I have even won a whole country. When I now hear the word "Australia" I connect it with thousands of glorious memories and this is an enrichment that nobody can ever take away."

Henrike Behrendt, VIC (2002)

"I even started to think in English and so my spoken English improved and could take part of "normal" conversations and discussions. That is an important thing to be part of a group. And I was part of their group after a very short time. It was amazing for me to experience that you can make friends in such a short time even though speaking different languages and growing up in different societies. (..)

I don't know when or in which context I will come back but I know that I can come back to Australia because I have a lot of friendships now over there. And I know that I can handle a life in this country which isn't that unknown any more."

Sarah Sturm, NSW (2002)

"Now after one month back at home I can say how important Australia was for me. My language has improved definitely and I learned so much about this wonderful country and its people. I got experience which I will never forget. I made friendships with many different people and I am sure that I will keep in contact forever. I am more selfassured and self-reliant, I learned to get along in a new surrounding and with new people. It was the longest time which I was apart from my family and I succeeded."

Magdalena Berg, NSW (2002)

"I have seen all students from Melbourne before at our reception day. It was in a bank building on the 46th floor. A lot of managers of big companies like BMW and Lufthansa were there. They greeted us and every one of us had to held a speech in front of these people. That was a bit scary because I hoped my English is good enough. But it was. My host-parents said on the way home: "We were so proud of you, because you used such great words and you looked so confident." What they didn't know. I wasn't confident at all. But everything went the right way and I could talk to all the other students in Melbourne. By this time we all were already good friends."

Michael Babilon, VIC (2002)


über den Austausch


„Das Faszinierende an GASS ist, dass junge Menschen verschiedenen Alters, verschiedener Wohnorte und verschiedener Berufsrichtungen alle diese gemeinsame Erfahrung und Liebe zu Australien bzw. Neuseeland verbindet und jedes Jahr zusammenkommen, um sich erneut auszutauschen und ihre gewonnenen Freundschaften zu pflegen und oft auch neu zu finden. Alle sind zielstrebig, offen und ehrgeizig, was ihr Engagement und ihre Motivation am dem Austausch teilzunehmen und selbstverständlich auch ihre Zeit in Übersee gezeigt und gefördert hat.“

Lubna Al-Duri, Hamberge/ NSW (2013)


„Ich glaube, wir haben uns alle gegenseitig gewissermaßen geformt und auch wenn wir uns bei unserem ersten Treffen niemals hatten vorstellen können so zusammengeschweißt zu sein, sind wir nun eine Familie, sodass wir immer wissen, dass es neben unser normalen Familie auch noch diejenige gibt, in der wir in Australien gelebt haben und diejenige unseres australischen Gastes, aber auch noch eine individuelle Familie von Stipendiaten, die etwas besonderes verbindet und die viel zusammen erlebt und gemeistert hat.“

Nane Grundmann, Rastede / VIC (2013)


„Obwohl die gesamte Arbeit ehrenamtlich geleistet wird, gab es keine Abstriche bei der Betreuung. Als wir mit einem Begrüßungsschild für Joanna in der Hand am Flughafen Tegel von einem deutschen Mädchen begrüßt wurden, waren wir echt verblüfft. Das war sehr fürsorglich. Dieser Smalltalk über Jetlack und Erfahrungen in und mit Gastfamilien war sehr aufschlussreich. Genauso lieb waren die Anrufe, ob wir mit unserem Gast klarkamen und der Gast mit uns. Dann kam das Wintercamp! Jetzt bekam GDANSA Gesichter. Hier waren Lebensfreude, Abenteuerlust und eine wahnsinnige Energie zu spüren.“

Ulrike Siebert, Neustrelitz / VIC (2013)


„Ich kann rückblickend sagen, dass ich mir schwer eine bessere Gesellschaft hätte vorstellen können. Zu wissen, dass ich nicht alleine bin und ich mich auf die anderen verlassen konnte, hat mir das mulmige Gefühl weitgehend genommen, dass ich beim Abflug in Frankfurt verspürte.“

Miriam Kerwien, Bad Doberan / VIC (2013)


„Deshalb kann ich nur ein sehr gutes Fazit ziehen. GDANSA ist mehr als nur ein Schüleraustausch, da die Gesellschaft mich verändert hat. Meine Einstellungen, meine Zukunft und meine Persönlichkeit.“

Kristina Khatib, Schwabach / VIC(2013)


“But at the end all the expressions were so amazing and unforgettable. I’m so glad that I decided to apply for the scholarship and had the chance to join this program. It is obviously that a country at the other side of the world is different to the familiar things we know from home. It is important that you have an open nature.”

Melissa Grützmann, Reinfeld / ACT (2013)


“The fact that these organisations just can be because of the work of many volunteers is amazing. In the future I would like to be a part of the exchange, to give something back and to realise dreams of young people as GDANSA did for me.”

Jan Jochimsen, Elmshorn / VIC (2013)


„…doch was wir zum Ende des Austausches am meisten gelernt haben, war, dass eine wahre Freundschaft keine Grenzen kennt und sich erst durch diese weite Distanz messen lässt.“

Alexander Schneider, Tegernheim / VIC (2013)


„Egal was man sagen würde, die Worte könnten niemals auch nur im Entferntesten beschreiben, wie aufregend und spannend und toll und lebensverändernd dieses Erlebnis war.“

Vanessa Geidel, Hockenheim / VIC (2013)


„Und jetzt kann auch ich behaupten, dass diese Zeit die Beste meines Lebens war, und dies sei auch nicht so daher gesagt, denn es ist wirklich eine unglaubliche Zeit, die man nie vergessen wird.“

Vanessa Dietze, Goch / VIC (2013)


„Genau das gefällt mir an GDANSA e.V. so gut: Der Verein besteht aus ehemaligen Stipendiaten. D.h. die Personen, die die Interviews führen, waren einmal an in der gleichen Situation und wissen, wie man sich fühlt. Auch während der Camps konnte man hilfreiche Tipps und gute Antworten auf seine Fragen bekommen.“

Maike Dworschak, Gettorf / NSW (2013)


„Ich kann es einfach nur jedem empfehlen, bei einem Austausch mitzumachen! Sowohl die Erfahrung, die ich als „Hostie“ gemacht habe, als auch als „Stipi“ waren für mich unbeschreiblich.“

Maike Dworschak, Gettorf / NSW (2013)


„Natürlich möchte ich mich auch bei GASS mit engagieren, auf der einen Seite, um mit meinen Freunden in Kontakt zu bleiben und die tolle Erfahrung des Austausches auch nach dem eigentlichen Austausch weiter zu führen, aber natürlich auch, um etwas davon zurück zu geben, was GASS mir ermöglicht hat und neuen Stipis das Gleiche zu ermöglichen. Als erstes habe ich mich dafür als Mentorin für den neuen Jahrgang angemeldet, um einem neuen Stipi bei seiner Reise zur Seite zu stehen und ihm bei all den Fragen und Unsicherheiten zur Seite zu stehen, weil ich nur zu gut weiß wie das ist.“

Johanna Schlegel, Hildesheim / VIC (2013)


„Abschließend und mit dem Abstand von mehr als einem Monat kann ich sagen, dass eine unglaubliche und spannende Zeit mit einzigartigen Erfahrungen hinter mir liegt. Ein Austausch ist eine großartige Chance, ein Land wirklich kennenzulernen, man bekommt das Lebensgefühl mit und taucht in das Leben ein, nimmt am Alltag teil, lernt viele Menschen kennen, die zu Freunden werden. Ich habe Freunde gefunden, die die Zeit in Melbourne noch perfekter gemacht haben und die ich nie vergessen werde.“

Lukas Rotter, Threna / VIC (2013)


„Ich wurde zu dem Ersten Gespräch gebeten. Der Traum nach Australien zu gehen rutschte einen großen Satz nach vorne. Von Runde zu Runde wächst der Ehrgeiz das Beste aus sich rauszuholen und unter die 30 glücklichen Stipendiaten zu kommen. Ich habe im Nachhinein festgestellt, dass schon in dieser Zeit GDANSA mich gefördert und gefordert hat, denn nach den zwei Interviews, trat ich immer ein kleines bisschen selbstbewusster und selbstüberzeugender auf. Der ganze Prozess der Bewerbung verlief über ein paar Monate, da gründlich geprüft wurde, ob ich für die Botschafterrolle in Australien geeignet war.“

Kristina Khatib, Schwabach / VIC(2013)


„Abgesehen von Aktivitäten mit Freunden oder der Gastfamilie gab es oft Treffen mit den anderen Stipis in Sydney oder von GASS-NSW organisierte Ausflüge. Von GASS wurden wir dort hauptsächlich durch unsere Gastfamilienkoordinatorin betreut, die unglaublich herzlich war und immer bei den Aktivitäten mit dabei war. Der Austausch und Kontakt mit den anderen Stipis war gut, man konnte sich über die Eigenarten der Australier etc. austauschen. Ich habe mit anderen Stipis Freundschaften geschlossen, die hoffentlich noch jahrelang und über GASS-Camps hinaus bestehen werden.“

Julina Mintel, Herrnburg / NSW (2013)


“But the reason why I am glad that I applied for a scholarship with the organisation GDANSA is because the exchange doesn’t end when you are back in Germany. Twice a year we have a camp where we can meet the new fellows and once a year even the Australian fellows when they stay in Germany for three months. As I said GDANSA is like a big family and I’m proud to support GDANSA with my membership. I really hope that you will go on sponsoring students to give them the same possibility I had to experience three incredible months. You gave me the chance to learn more about myself and others. Thank you so much!“

Melissa Grützmann, Reinfeld / ACT (2013)


„Ich möchte mich bei der, in meinen Augen besten Austauschorganisation und allen Menschen, die mir dies ermöglich haben, herzlich bedanken. Den Aufwand einen solchen Austausch ehrenamtlich zu organisieren, stelle ich mir gewaltig vor und trotzdem dürfen jedes Jahr 30 Schüler an einem Austausch teilnehmen, den sie nie vergessen werden. Ebenfalls möchte ich mich bei den Mitgliedern von GASS dafür bedanken, dass sie immer für Fragen ein offenes Ohr hatten und so tolle Veranstaltungen, wie die Regionaltage und die Camps organisierten. Dies erleichterte den Einstieg in den Verein sehr und ließ mich nicht lange darüber nachdenken, mich selbst dafür zu engagieren.“

Miriam Kerwien, Bad Doberan / VIC (2013)


„GDANSA erfüllte mir meinen großen Wunsch nach Australien zu gehen, doch nicht nur diesen Wunsch, denn aus der großen Reise, die jetzt hinter mir liegt, entstanden neue Erfahrungen und Ideen die meine Zukunft beeinflussen. Deshalb kann ich nur ein sehr gutes Fazit ziehen. GDANSA ist mehr als nur ein Schüleraustausch, da die Gesellschaft mich verändert hat. Meine Einstellungen, meine Zukunft und meine Persönlichkeit. All dies geschah in den drei Monaten am anderen Ende der Welt. Ich bin überzeugt dass GDANSA mir auch noch in der Zukunft meinen Weg weißt, da ich ein neues Mitglied bei GASS bin.“

Kristina Khatib, Schwabach / VIC(2013)


“I had to go through an interview and examination process. At the time, I thought this procedure was primarily for GDANSA to select the most qualified applicants. Only later did I realize how useful the information about New Zealand and German history that I had learned for the interviews would be for my actual stay in New Zealand. Now, after my time in New Zealand, I can say that I needed all of it. For example, in the interviews I had to answer questions about how I would deal with different situations that I could be confronted with overseas. It turned out that I had to deal with many of them in New Zealand.”

Romy Burkhardt, Plüerhause / NZ (2013)


„Der Regionaltag in Hannover und vor allem das Wintercamp haben mir noch verdeutlicht was es eigentlich heißt ein Stipendiat von GDANSA/GASS zu sein, denn selbst die älteren Jahrgänge kennen sich immer noch gegenseitig wie die eigene Westentasche und die sozialen Kontakte die dort geknüpft werden überbrücken problemlos Entfernungen und Zeit.“

Nane Grundmann Rastede / VIC (2013)


„Nun kann ich wirklich nur noch betonen, wie viel ich der Organisation der GDANSA und GASS zu verdanken habe. So viele kleine Rädchen, die für die beste Zeit meines Lebens gesorgt und damit mein Leben verändert haben. Ich bin mir bewusst, dass diese Worte groß sind, aber groß ist auch, was GDANSA und GASS für mich getan haben. Ich bedanke mich hiermit bei GDANSA und GASS und allen zugehörigen Unterstützern, die mir diese einmalige Chance gegeben, mich immer herausgefordert und unterstützt haben und auch nachdem der eigentliche Austausch vorbei ist, dafür sorgen, dass diese einzigartige Erfahrung nicht endet.“

Alina Bastian, Veitshöchhe / NSW (2013)


“The other Stipendiaten were my second family in Australia. If anyone of us had a problem the others would help you for sure. It was easier to talk to someone in German and who maybe was in the same situation than talking to someone else about your problems. I did not have any big problems but I always helped the others. I was not friends with a lot of them before Australia but I became close friends with some of them because we shared so many memories.”

Ilka Bartsch, Lübeck / VIC (2013)


„Die GDANSA Mitglieder und Organisatoren waren immer aufgeschlossen, verständnisvoll und gaben einem zu jedem Zeitpunkt das Gefühl gut aufgehoben zu sein. Besonders ist, dass nicht nur unter den Austauschschülern und Stipendiaten, sondern auch zwischen den Teilnehmern des Programms unterschiedlicher Jahre Kontakte und Freundschaften entstanden.“

Felix Boxler Lauf / VIC


„Insgesamt kann ich nur auf nette Leute und Bekanntschaften zurückblicken. Die Zeit mit den Australiern, den Gassies und meiner Gastfamilie war sehr familiär und freundlich. Ich habe die Wochen mit den anderen Austauschschülern sehr genossen, wobei viele innige Freundschaften entstanden sind. Die Treffen mit den Gassies waren aufschlussreich und hilfreich, weil man so noch viel mehr erleben konnte. Ich muss auch noch mal die Organisation GASS NSW loben, die uns immer zur Seite stand und auch regelmäßige Treffen organisierte, bei denen es möglich war, den Kontakt zu den anderen Austauschschülern noch zu vertiefen.“

Alexander Bade, Halle/Saale / NSW (2013)


"Since fours years I have had contact with Australians, because my sister had stayed in Australia, too. So my family hosted an Australian girl from Melbourne and then Tim from Sydney. Also the father of my Australian guest visited us and also a member of my sister’s host family. So step by step I got a lot of contacts with different families in Australia. I think the system of GASS is very good, because you get to know a lot of people during the camps. The atmosphere is very familiar. You get the opportunity to see them all again if you fly to "Down Under”."

Julian Berg (Ahlen), Haberfield/NSW (2004)

"In my third week in Australia GASS organized a camp in Echuca and my host brother Drew and me went there to meet all the other Germans and their host siblings. During this week, we all had a lot of fun. It was good to see how the other German ‘stippies’ got along with their host siblings. Furthermore I was glad to talk to the other Germans, so I could compare what I experienced and see the differences."

Frederik Hornof (Aschaffenburg), Melbourne/VIC (2004)

"I think a big advantage for me was that both my host parents are GASSies themselves and knew how life in a foreign country is. They went to Germany on a scholarship in 1976/77 and thereby got to know each other. So they are still connected to the exchange and have been to Germany several times since that time."

David Leßmann (Warstein), Beaumaris/VIC (2004)

"The war memorial was structured like a museum and it was interesting to look on historical events from the Australian point of view, especially when it concerned Germany as well. That is the right way to understand the opponent view better and to avoid or solve cultural conflicts.
That is the aim of an exchange programme: to bring people from different cultures closer to each other to avoid conflicts in the future and hence make the world more peaceful. I want to thank you as the sponsor of my scholarship for giving me the opportunity to be part of this intercultural exchange."

Patrick Mittendorf (Mühlheim), Edithvale/VIC (2004)

"I’m very grateful for having received the opportunity to experience so many wonderful things which have greatly widened my horizons. You made all this possible for me and that is why I would like to thank you from the bottom of my heart. Thank you very much!"

Lukas Schneider (Köln), Melbourne/VIC (2004)

"I think I am even more open minded as I already was before. Travelling inspired me to open my mind to new ideas. There was always a sort of challenge I had to deal with. I think I have benefited a lot from that. I got a lot more independent. For me it was also a step into adulthood. Or as Johann Wolfgang von Goethe said: "Reisen bildet”."

Viviane Weinmann (Brühl), Bairnsdale/VIC (2004)

"I am glad that GDANSA made it possible for me to have this scholarship. It was not only a good experience for that moment I stayed there - I will profit all my life of these impressions and experiences."

Janne Petersen (Cuxhaven), Atawhai Nelson / NZ (2003)

"But as the day of the flight had come, I was suddenly very afraid of going there. Leaving behind my family and friends seemed to be so hard. But as soon as I met the other exchange students who had the same feelings, they gave me strength. Together we were on our way to our big adventure: Australia. And to all of us it turned out to be a wonderful adventure which we will never forget."

Elisabeth von Santen (Alfstedt), Mt. St. Thomas / NSW (2003)

"While I was staying in Australia, I wondered a lot about how much I would be changed by what I experienced. In the end, I think we all have not really changed too much. But what I think happened is that we had a look at our lives so far from a certain distance, that we were taken out of our normal rhythm and could analyse what we were doing. (..) I believe that this is another aspect, besides of learning English and broadening our horizon."

Alena Siegfried (Berchtesgaden), Glebe / NSW (2003)

"Apart from (..) friendships, the stay in Australia has also improved my understanding of the Australian lifestyle and culture. The contact with Australia opened my eyes and enlarged my horizon a lot. Now I know, that the German way of life is not the only way to become happy."

Jonas Nonnenmann (Altensteig), Ivanhoe / VIC (2003)

"I have to confess that, before I applied for the GASS scholarship, my knowledge of and interest in Australia were rather poor. Of course, I had learned certain facts and figures about the country in my English lessons at school, but just reading texts about kangaroos and the Royal Flying Doctor’s service can only give you a very vague idea of what "Down Under” really is like. During the past two months I was given the chance of discovering Australia and the Australian way of life much more thoroughly than the usual tourist would ever be able to (..)."

Sebastian Strube (Dinslaken), Beaumaris / VIC (2003)

"The people I met have taught me several things which I kept for myself, e.g. the way of dealing with foreigners and prejudices. I’ve learned that it is very important to be tolerant to anybody and not to judge someone from his appearance or way of speaking. I think that I have to give back to the people what I’ve received from others in Down Under, meaning tolerance, kindness and heartiness."

Matthias Rittmeier (Meschede), Bayswater North / VIC (2003)

"I think it is very important that in today’s hectic and selfish world we do not forget to pay attention to our neighbours. I would like to get to know many different cultures and to tell others about my culture, my home country, the German history and present situation. I have realized that being German gives you an identity which respects other countries, cultures and opinions. This respect for others becomes more and more important nowadays. That is why I want to help keeping the society alive, so that as many youths as possible will have the same chance to experience such a wonderful time, which I will keep in my mind forever."

Helen Wolf (Meschede), Artarmon / NSW (2003)

"I joined the society immediately when I came back from Australia and I am keen to work for and commit myself to the society. I think that the society`s slogan "Good Will in Action" is even more important nowadays when people are becoming more selfish and indifferent.

I would like to give something back because I owe a lot to the society which has given me so much by granting me the scholarship. The time in Australia has broadened my mind and I became aware of the meaning of Shakespeare`s quotation "The world is your oyster""

Philipp Peter Nießen, VIC (2002)

"Being a member of GASS, I am now looking forward to the following camps. I also hope that with my help I can give another pupil this great chance to get to know these experiences."

Magdalena Berg, NSW (2002)

"During the whole stay GASS Victoria had prepared some program for us, which we all enjoyed. In the first week we had a reception on the ANZ Tower, it was great. There were a lot of business people who it was nice talking to about the exchange, but also about working in a foreign country, which is something I can imagine for myself."

Angelika Daniels, NSW (2002)

"This exchange is a beautiful thing and it is also a good thing to invest in. Thanks again."

Klara Schubert, NSW (2002)

"This exchange gave me the possibility to discover another country and another way of life. I found new friends, and met lots of friendly people. In Australia, I learned to be far away from my family, friends and home. Now, I have a second family at the other end of the world, and I know that I'm welcome to stay there in the future."

Gesine Heinrich, NSW (2002)

"The GASS students had learned more about a country than we could possibly learn in years of study at home and we had experienced a new way of live. We had lived for ten weeks in another family than our own. Together we had made a trip around the world. We had seen our own culture from another point of view. We had met new friends."

Victor Brasch, VIC (2002)

"All in all these 10 weeks in New Zealand were the ones of my life when I had so many experiences and learned as much as never before. It was the first time I felt like being really free and I was able to get to know another style of living by taking part in their daily life. Of course it was not easy for me the whole time. But I learned to handle strange situations like finding the right answer when someone asks anything about Germany because I was responsible for what I'm saying."

Martin Kretschmann, NZ (2002)

"After ten weeks I can say that I developed in many ways. I could never have had all these experiences in Germany. Coming to a foreign country where everything is new was not that easy and of course, you are very nervous at the beginning. I have participated in various exchanges with my school but only for one or two weeks and not that far away. So you cannot compare those to an exchange to the other end of the world for that period of time. You have to adapt to another household for ten weeks, handle problems on your own and communicate with people you have never met before. (..)

But the most important thing you can only learn by going to foreign countries is to get more independent. I did so many things on my own, for example booking our free travel. I did many things for the first time in my life without the help of my parents. Of course, your host family is always very helpful and supports you in many ways but you often have to and want to decide by yourself."

Yvonne Küssel, VIC (2002)

"I want to thank you a million times for giving me the chance to experience a far-away country's culture, landscape and very friendly people as well as showing the New Zealanders a bit of Germany."

Luise Druckrey, NZ (2002)


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